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Deutsches Ärzteblatt - Aktuelles

SPD-Politikerin Baradari sichert Aufhebung der hausärztlichen Budgets zu

Fri, 20 May 2022 17:14:00 +0200

Berlin – Die Aufhebung der Budgetierung der ärztlichen Honorare im hausärztlichen Bereich werde kommen. Dies sicherte heute Nezahat Baradari (SPD), ordentliches Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages, zu. Baradari, selbst Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin,... [weiter lesen]



Global Fonds: Deutschland erhöht Beitrag

Fri, 20 May 2022 17:05:00 +0200

Berlin – Die Bundesregierung erhöht ihren Beitrag zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria auf 1,2 Milliarden Euro. Deutschland werde zum Globalen Fonds gegen diese Krankheiten zwischen 2023 und 2025 damit 20 Prozent mehr beisteuern, kündigte... [weiter lesen]



Krankenhäuser: Mangelnde Interoperabilität bremst Digitalisierung

Fri, 20 May 2022 17:00:00 +0200

Berlin – Die Digitalisierung der deutschen Krankenhäuser leidet vor allem unter mangelnder Interoperabilität. Es brauche umfassendere Standards zum Datenaustausch, um digitalen Anwendungen einen konkreten Nutzen für die Versorgung zu geben, erklärte Susanne Ozegowski,... [weiter lesen]



GKV: Finanzlage stabilisieren, aber auch Versorgung voranbringen

Fri, 20 May 2022 16:06:00 +0200

Berlin – Angesichts der schwierigen Finanzlage der Krankenkassen braucht es rasch ein entsprechendes Gesetzgebungsverfahren. Dies mahnte heute Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, an. Allerdings brauche es kein „schlichtes Kostendämpfungsgesetz“,... [weiter lesen]



G7-Gesundheitsminister beschließen Pandemiepakt

Fri, 20 May 2022 16:03:00 +0200

Berlin – Die G7-Gesundheitsminister haben sich bei ihrem Treffen in Berlin auf einen Pakt zur Bekämpfung von Pandemien geeinigt. „Damit unterstreichen wir: Diese Pandemie wird nicht die letzte sein“, betonte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Man müsse „heute... [weiter lesen]



Fleischkonsum für Lauterbach „unvernünftig“

Fri, 20 May 2022 12:45:00 +0200

Hamburg – Der Bundesgesundheitsminister und bekennende Vegetarier Karl Lauterbach (SPD) hat die extrem fleischlastige Ernährung in Deutschland bemängelt und hält einen Wandel für sehr wichtig. „Fleischkonsum in Deutschland ist ja in vielerlei Hinsicht vollkommen... [weiter lesen]



bundesaerztekammer

Bundesärztekammer

Nordrhein: Ärztekammer Nordrhein fordert Suizidpräventionsgesetz

Tue, 17 May 2022 08:45:00 +0200

Düsseldorf - Die Ärztekammer Nordrhein fordert den Deutschen Bundestag auf, ein Suizidpräventionsgesetz auf den Weg zu bringen, das die Suizidprävention, die Angehörigenbegleitung, die Suizidforschung sowie das Nationale Suizidpräventionsprogramm in Deutschland nachhaltig stärkt. In Deutschland nehmen sich jedes Jahr mehr als 9.000 Menschen das Leben. Die Zahl der Suizidversuche liegt geschätzt zehnmal so hoch. Der überwiegende Teil der Suizide findet im Kontext psychischer Erkrankungen statt. Erfahrungswerte aus anderen Ländern deuten darauf hin, dass mit dem Angebot der Suizidassistenz die Suizidrate noch einmal deutlich steigt.  „Allein die Tatsache, dass es so viele Suizidwünsche gibt, muss als gesellschaftlicher Auftrag verstanden werden, die Suizidprävention zu stärken“, sagte Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein am Dienstag, 17. Mai in Düsseldorf. „Doch wir Ärztinnen und Ärzte nehmen mit Sorge wahr, dass die aktuellen Debatten mehr davon geprägt werden, wie selbstbestimmtes Sterben ermöglicht werden kann, als davon, wie man Menschen in Krankheit, Einsamkeit und Verzweiflung helfen kann, neue Lebensperspektiven zu finden. Wir müssen uns dringend überlegen, wie wir durch verbesserte Lebensbedingungen etwa durch Armutsbekämpfung, gute Pflege im Alter, bei Krankheit und Behinderung sowie durch ein verlässliches psychosoziales Hilfesystem einen Anstieg der Suizidwünsche vermeiden können“, sagte Henke. „Nur mit einem guten Schutzkonzept können wir verhindern, dass ein gesellschaftliches Klima entsteht, in dem sich schwerkranke, pflegebedürftige oder behinderte Menschen zur Selbsttötung gedrängt fühlen, um niemanden eine Last zu sein.“ „Ärztinnen und Ärzte“, erklärte der Kammerpräsident, „möchten nicht erleben, dass flächendeckend staatlich gut ausfinanzierte Beratungsstellen entstehen, in denen sich Menschen in Not über Fragen der Suizidhilfe beraten lassen können und gleichzeitig Gelder für aufsuchende Hilfen, psychosoziale Beratungsstellen, Hotlines für Betroffene und Angehörige sowie für ausreichende psychotherapeutische und psychiatrische Einrichtungen fehlen, die solche Notlagen im Vorfeld verhindern könnten.“ Die Ärztekammer Nordrhein hat schon auf ihrer Kammerversammlung am 13. März 2021 in einem Beschluss weitreichende Forderungen für die Ausgestaltung eines Suizidpräventionsgesetzes formuliert. Dazu gehörte unter anderem auch die Forderung, durch geeignete Informations- und Aufklärungsangebote ein gesellschaftliches Klima zu fördern, in dem suizidale Menschen über ihre Situation sprechen und Hilfe in Anspruch nehmen können. Auch soll der Gesetzgeber Werbung für Suizid oder Suizidbeihilfe nach Auffassung der Ärzteschaft konsequent verbieten. www.aekno.de



BÄK-Präsident Reinhardt fordert Alkohol-Werbeverbot

Mon, 16 May 2022 15:00:00 +0200

Berlin – „Weniger ist besser. Das gilt auch und gerade beim Thema Alkohol. Der Alkoholkonsum fordert Jahr für Jahr rund 74.000 Todesopfer allein in Deutschland. Die politischen Entscheidungsträger dürfen diese traurige Tatsache nicht länger ignorieren. Sie müssen endlich wirksame Maßnahmen ergreifen, um den Alkoholkonsum zu senken. Wir brauchen ein Werbeverbot für alkoholhaltige Getränke.“ Das fordert Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, anlässlich der diesjährigen „Aktionswoche Alkohol“.    Obwohl der Alkoholkonsum in den letzten Jahren leicht zurückgegangen ist, gilt Deutschland nach wie vor als Hochkonsumland. Im Durchschnitt trinkt jeder erwachsene Deutsche 10,2 Liter Reinalkohol jährlich. Das liegt deutlich über dem weltweiten Durchschnittswert von 5,8 Litern reinem Alkohol pro Kopf und Jahr. „Alkohol ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig, aber seine Schattenseiten werden leicht vergessen oder verdrängt. Alkoholkonsum ist immer riskant“, warnt BÄK-Präsident Reinhardt. Wer bei sich selbst einen problematischen Umgang mit Alkohol vermute, solle sich umgehend an einen Arzt oder eine Ärztin seines Vertrauens wenden. „In vielen Fällen kann mit ärztlicher Hilfe bereits ein deutlicher Rückgang des Konsums erreicht werden“, so Reinhardt. Die Aktionswoche Alkohol findet in Deutschland alle zwei Jahre statt. In diesem Jahr organisieren die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen und das Blaue Kreuz Deutschland die Aktionswoche, die dieses Mal unter dem Motto „Alkohol? Weniger ist besser“ den Schwerpunkt auf die Sucht-Selbsthilfe legt. Weitere Informationen unter www.aktionswoche-alkohol.de. Podcast-Folge von Sprechende Medizin



Curricula für Prüfer aktualisiert

Fri, 13 May 2022 14:08:23 +0200

Berlin, 13.05.2022 – Die Bundesärztekammer und der Arbeitskreis Medizinischer Ethik-Kommissionen in der Bundesrepublik Deutschland e. V. (AKEK) haben die curricularen Fortbildungen für den Grundlagen-, Aufbau- und Auffrischungskurs aktualisiert. Ziel war es, die umfangreich novellierten europarechtlichen Vorgaben und ihre nationalen Durchführungsvorschriften abzubilden. So hat sich im Kontext der seit dem 26. Mai 2021 geltenden EU-Verordnung über Medizinprodukte sowie der seit dem 31. Januar 2022 geltenden EU-Verordnung über klinische Prüfungen mit Humanarzneimitteln Anpassungsbedarf ergeben. Darüber hinaus findet ab dem 26. Mai 2022 die EU-Verordnung über In-vitro-Diagnostika erstmals Anwendung. Neben der Aktualisierung der regulatorischen Vorgaben und Verweise wird nun in den curricularen Fortbildungen für eine bessere Übersichtlichkeit und zur Vermeidung von Unsicherheiten nur noch die aktuell geltende Rechtslage dargestellt. Zudem werden - im Ergebnis der in der Pandemie gesammelten Erfahrungen - die Hinweise zur Kursgestaltung im Hinblick auf die Möglichkeit zur Durchführung der Fortbildungsmaßnahmen in virtueller Präsenz aktualisiert. Um Praxiserfahrungen und weitere fachliche Einschätzungen aus den Fach- und Verkehrskreisen frühzeitig einzubeziehen, wurde im Frühjahr 2022 im Sinne eines transparenteren Arbeitens sowie einer frühzeitigen Information der Fachkreise erstmals eine vierwöchige öffentliche Konsultation durchgeführt. Im Ergebnis dieser Konsultation wurden die konstruktiven Rückmeldungen bei den weiteren Beratungen zur Aktualisierung der curricularen Fortbildungen für den Grundlagen-, Aufbau- und Auffrischungskurs berücksichtigt. Hintergrund für die Ausarbeitung der curricularen Fortbildungen: Gemäß der EU-Verordnung über klinische Prüfungen mit Humanarzneimitteln, der EU-Verordnung über Medizinprodukte und der EU-Verordnung über In-vitro-Diagnostika müssen die Prüferinnen, Prüfer und weiteren Mitglieder eines Prüfungsteams in klinischen Prüfungen und Leistungsstudien entsprechend qualifiziert sein. Die Ethik-Kommissionen beurteilen die dazu im Rahmen der Antragstellung eingereichten Unterlagen. Zur weiteren Konkretisierung der erforderlichen Qualifikation und als möglicher Anhaltspunkt für die Anerkennung einzelner Fortbildungsmaßnahmen durch die Ethik-Kommissionen erarbeiten die Bundesärztekammer und der Arbeitskreis Medizinischer Ethik-Kommissionen in der Bundesrepublik Deutschland e. V. gemeinsam die Curricula. Curricula für Prüfer



ZEKO legt aktuelle Orientierungshilfe für die ärztliche Praxis vor (Medical futility)

Fri, 13 May 2022 11:32:20 +0200

Berlin, 13.05.2022 – Angesichts der großen therapeutischen Bandbreite müssen Ärztinnen und Ärzte zunehmend Entscheidungen treffen, ob und wann sie auf den Einsatz von bestimmten medizinischen Maßnahmen verzichten dürfen oder sogar sollten. Auch müssen sie entscheiden, in welchen Fällen diese Überlegungen in das Gespräch mit ihren Patientinnen und Patienten eingebracht werden sollten. Um ihnen für solche Situationen eine Orientierung zu geben, hat die Zentrale Ethikkommission bei der Bundesärztekammer (ZEKO) die Stellungnahme „Ärztliche Verantwortung an den Grenzen der Sinnhaftigkeit medizinischer Maßnahmen. Zum Umgang mit ‚Futility‘“ erarbeitet. „Die ZEKO möchte eine Orientierungshilfe für solche Situationen vorlegen, in denen sich die Frage nach der Sinnlosigkeit medizinischer Maßnahmen stellt, und insbesondere die dann entstehenden ärztlichen Aufgaben im gemeinsamen Entscheidungsprozess mit ihren Patientinnen und Patienten aufzeigen“ erläutert der ZEKO-Vorsitzende Prof. Dr. jur. Jochen Taupitz. In der Stellungnahme werden zudem die ethischen und rechtlichen Aspekte dieser Situationen herausgearbeitet und Hinweise für ärztliches Handeln in typischen Konfliktsituationen gegeben. „Die ZEKO möchte mit der Stellungnahme Ärztinnen und Ärzte auch für die verschiedenen Konstellationen von ‚Futility‘ sensibilisieren“, so Taupitz. „Was ist im medizinischen Kontext unter Sinnlosigkeit („Medical Futility“ oder kurz: „Futility“) zu verstehen und wann ist eine medizinische Maßnahme sinnlos („futile“)? Dies ist trotz einer jahrzehntelangen Diskussion über ‚Futility‘ weiterhin unklar und kontrovers und war der Anlass für das Aufgreifen des Themas“, erklärt Dr. phil. Julia Inthorn, Federführende der zuständigen Arbeitsgruppe der ZEKO. „Eine Antwort auf die Frage nach ‚Futility‘ in der Medizin berührt verschiedene Aspekte und ist daher sehr komplex“, betont Prof. Dr. jur. Dr. h. c. Volker Lipp, zweiter Federführender der Arbeitsgruppe. Bei näherer Betrachtung werde die Antwort sehr schwierig und die Diskussion darüber sei deshalb noch lange nicht zu Ende. Hier wolle die ZEKO nicht zuletzt der ärztlichen Praxis Orientierung bieten. Die ZEKO empfiehlt, die ärztliche Abwägung einschließlich der Einschätzung der Erfolgswahrscheinlichkeit einer individuellen therapeutischen Strategie im Gespräch mit den Patientinnen und Patienten transparent und verständlich zu erläutern. Nur, wenn kein begründeter Zweifel darüber bestehe, dass eine therapeutische Strategie unwirksam oder sogar kontraindiziert sei oder ein sehr ungünstiges Nutzen-Schaden-Verhältnis aufweise, müsse dies nur auf Nachfrage erläutert werden. Stellungnahme „Ärztliche Verantwortung an den Grenzen der Sinnhaftigkeit medizinischer Maßnahmen. Zum Umgang mit ‚Futility‘“



Niedersachsen: „Wir brauchen auf alkoholhaltigen Getränken eine explizite Warnung vor den gesundheitlichen Gefahren“

Fri, 13 May 2022 08:54:00 +0200

Hannover - Der Alkoholkonsum ist während der Corona-Pandemie gestiegen. Dies belegen verschiedene internationale Studien. Auch in Niedersachsen kam es zu mehr tödlichen Verkehrsunfällen und die Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol und anderen Suchtmitteln nahmen zu. Mehr ärztliche Behandlungen, die auf Alkoholkonsum zurückgehen, verzeichneten ferner die Krankenkassen. „Angesichts der schier nicht enden wollenden Pandemie, müssen wir dieser Entwicklung wirksame Maßnahmen entgegensetzen“, fordert Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen. Zum Auftakt der bundesweiten Aktionswoche Alkohol vom 14. bis 22. Mai 2022, ausgerufen von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS), macht die Fachärztin für Innere Medizin auf die gesundheitlichen Gefahren durch regelmäßigen Alkoholkonsum aufmerksam: „Aktuelle Studien haben erneut gezeigt, dass bereits ein bis zwei Gläser Wein täglich zu bleibenden Schäden führen“, so Wenker. Deshalb regt die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) an, auf Alkoholprodukten – ähnlich wie bei Tabakerzeugnissen – auf das gesundheitsschädigende Potenzial dieser Getränke hinzuweisen: „Solange Alkohol von den Menschen in erster Linie mit Geselligkeit, Feierstimmung und guter Laune in Verbindung gebracht wird“, sagt Wenker, werde sich am Konsumverhalten der Bevölkerung nichts ändern. Die ÄKN wird im Rahmen der Aktionswoche Alkohol außerdem am kommenden Montag, 16. Mai 2022, einen Live-Talk zum Thema Sucht-Selbsthilfe senden. Kommunikationschef Thomas Spieker wird um 17.30 Uhr im ÄKN-Studio aus Hannover Jenny Lehnert-Ott, Suchttherapeutin und Leitung der Abteilung Prävention der Fachstelle Sucht und Suchtprävention prisma gGmbH, und Dr. med. Frank Fischer, Leiter der Sucht- und Traumatherapiestation „Teen Spirit Island“ des Kinder- und Jugendkrankenhauses AUF DER BULT, begrüßen. www.aekn.de



Hessen: Landesärztekammer Hessen: Alkoholprävention durch Aufklärung

Fri, 13 May 2022 08:48:00 +0200

Frankfurt - Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche Alkohol 2022 blickt die Landesärztekammer Hessen auf 15 Jahre Präventionsbemühungen zurück: Im Sommer 2007 gestartet, sind im Rahmen des Projekts „Hackedicht – Besser geht’s dir ohne!“ bisher mehr als 360 Aktionen mit über 9500 Schülerinnen und Schülern an hessischen Schulen veranstaltet worden. In einer Telefonsprechstunde für die Presse am 16. Mai von 13:00 bis 14:30 Uhr beantwortet Dr. med. Siegmund Drexler, Drogen- und Suchtbeauftragter der Landesärztekammer Hessen, unter Tel. 069 97672 777 Fragen zur Suchtprävention. Mit rund 1,6 Millionen abhängigen Bürgerinnen und Bürgern ist Alkoholabhängigkeit noch immer ein ernstzunehmendes Problem. Kinder und Jugendliche sind beim ersten Alkoholkonsum durchschnittlich 13 Jahre alt und erleben ihren ersten Rausch mit 14 Jahren.  Zwar ist die Zahl der wegen exzessivem Alkoholkonsum behandelten Kinder und Jugendlichen  zwischen 10 und 15 Jahren  2020 im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 Prozent zurückgegangen, wie eine Studie der DAK-Gesundheit zeigt. Doch raten Experten und Expertinnen zu einer vorsichtigen Interpretation der Ergebnisse. Der Rückgang der Zahlen könne unter anderem darauf zurückzuführen sein, dass  es in der Corona-Pandemie weniger  Gelegenheiten zum gemeinsamen Alkoholkonsum gegeben habe. „Wichtig ist, mit den Präventionsbemühungen nicht nachzulassen und Kinder und Jugendliche weiterhin über die Risiken des Alkoholkonsums aufzuklären“, betont der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski. „Das Aufklärungsprojekt der Landesärztekammer „Hackedicht – Besser geht’s dir ohne“ leistet einen ärztlichen Beitrag zur Alkoholprävention bei Jugendlichen. Dabei stehen Information und Austausch mit den Jugendlichen ohne erhobenen Zeigefinger im Vordergrund.“    Im Rahmen des Projektes vermittelt die Landesärztekammer Ärztinnen und Ärzte, die in Abstimmung mit den Fach- und Beratungslehrern im Unterricht, bei Projekttagen, auf  Informationsveranstaltungen und auf Elternabenden über Alkohol und seine Folgen aufklären. Sie diskutieren mit den Schülern, beantworten ihre Fragen und weisen auf Hilfsangebote hin. Ergänzt werden die Informationsveranstaltungen durch anschauliche Übungen.   Mit dem Einsatz von Rauschbrillen wird in unterschiedlichen und an die Altersstufen angepassten Szenarien die eingeschränkte Sehfähigkeit unter Alkoholeinfluss demonstriert.  Außerdem stellt die Landesärztekammer, neben einem Informationsflyer und Fragebögen für Jugendliche, Materialien sowie einen Mustervortrag für die beteiligten Ärztinnen und Ärzte zur Verfügung. Wie die Evaluierung zeigt, stoßen die Veranstaltungen bei Schülern und Schülerinnen durchweg auf positive Resonanz. Das bestätigen auch teilnehmende Lehrerinnen und  Lehrer: Man habe den Eindruck, dass die Aufklärungsaktion in den Klassen einen nachhaltigen Eindruck hinterlasse.    „Die Vernetzung aller Beteiligten ist langfristiges Ziel des Projekts“, erklärt Pinkowski. „Um Jugendliche vor den Gefahren des Alkohols zu schützen, ist die Zusammenarbeit von Ärzten, Lehrern, Eltern und Fachstellen unerlässlich.“ Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Landesärztekammer Hessen: https://www.laekh.de/presse/aktionen-projekte/hackedicht-alkoholpraevention www.laekh.de




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