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aezteblatt

Deutsches Ärzteblatt - Aktuelles

Koalition verordnet Schlachthöfen Regeln gegen Ausbeutung

Fri, 27 Nov 2020 17:26:00 +0100

Berlin – Ausbeutung und riskante Arbeitsbedingungen in deutschen Schlachthöfen sollen Anfang des neuen Jahres gesetzlich unterbunden werden. Der Einsatz von Subunternehmen mit osteuropäischen Arbeitnehmern zu Billiglöhnen wird verboten.... [weiter lesen]



Kollateralschäden in zweiter Welle reduzieren

Fri, 27 Nov 2020 17:24:00 +0100

Berlin – Der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand des Klinikums Stuttgart, Jan Steffen Jürgensen, hat betont, dass die Krankenhäuser in der zweiten Pandemiewelle auch die Nicht-COVID-Patienten gut versorgen wollen. „Es geht jetzt darum,... [weiter lesen]



AfD scheitert mit Klage gegen Maskenpflicht auf Bundesparteitag

Fri, 27 Nov 2020 17:24:00 +0100

Münster/Kalkar – Auf dem Bundesparteitag der AfD am Wochenende im niederrheinischen Kalkar müssen die Delegierten auch am Sitzplatz einen Mund-Nase-Schutz tragen. Die Partei ist mit einer Klage gegen diese Hygieneauflage vor dem... [weiter lesen]



Regierung: Betreuungsrechtsreform soll Betroffenen dienen

Fri, 27 Nov 2020 17:15:00 +0100

Berlin – Mit der geplanten Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts will die Bundesregierung künftig die Wünsche und Rechte der Betroffenen stärker in den Mittelpunkt rücken. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Justizministerium, Rita... [weiter lesen]



Versandhändler dürfen keine Rabatte mehr auf rezeptpflichtige Medikamente gewähren

Fri, 27 Nov 2020 17:14:00 +0100

Berlin – Versandapotheken dürfen gesetzlich Versicherten künftig keine Rabatte mehr auf rezeptpflichtige Arzneimittel gewähren. Dies legt das Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken fest, das der Bundesrat heute gebilligt hat. Mit der Neuregelung... [weiter lesen]



Arzneimittelversorgung soll auf europäischer Ebene verbessert werden

Fri, 27 Nov 2020 17:12:00 +0100

Berlin – Bei der Optimierung der Rahmenbedingungen zur Sicherstellung der Arzneimittelversorgung muss man auf europäischer Ebene „mehr Gas geben“. Dies betonte Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, gestern. Im Rahmen einer... [weiter lesen]



bundesaerztekammer

Bundesärztekammer

„Lockerungen an den Feiertagen verantwortlich nutzen“

Thu, 26 Nov 2020 14:02:27 +0100

 

 

 

Berlin - Zur Verlängerung des Teil-Lockdowns und den angekündigten Lockerungen an den Weihnachtsfeiertagen erklärt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt:

„Die von Bund und Ländern beschlossene Verlängerung des Teil-Lockdowns ist epidemiologisch vernünftig und mit Blick auf die angespannte Versorgungslage in den Kliniken leider notwendig. Anzuerkennen ist das Bemühen, mögliche negative psychosoziale Auswirkungen der Kontaktbeschränkungen so gut es geht zu minimieren. Gerade für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, die wohl am meisten unter Isolation und Einsamkeit in Zeiten des Lockdowns leiden, ist es wichtig, die Weihnachtsfeiertage im Kreis der Familie verbringen zu können. Wir müssen die Ausnahmeregeln an den Feiertagen verantwortlich nutzen und uns wie auch unsere Mitmenschen vor Ansteckung schützen. Wenn wir uns an die Infektionsschutzbestimmungen halten und die AHA-Regeln befolgen, sind die zeitlich begrenzten Lockerungen vertretbar und aus psychosozialen Gründen sogar geboten.“

 

 

 



Bayern: Ausweitung der Krankschreibung per Videosprechstunde nur bei „Bestandspatienten“

Wed, 25 Nov 2020 13:03:50 +0100

 

München - Dr. Gerald Quitterer, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK), spricht sich gegen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) aus, die Arbeitsunfähigkeits-bescheinigung (AU) per Videosprechstunde auch im Rahmen der ausschließlichen Fernbehandlung zu ermöglichen.

 

München - Dr. Gerald Quitterer, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK), spricht sich gegen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) aus, die Arbeitsunfähigkeits-bescheinigung (AU) per Videosprechstunde auch im Rahmen der ausschließlichen Fernbehandlung zu ermöglichen. „Damit wären auch Fälle erfasst, in denen der Patient der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt nicht persönlich bekannt ist oder bei denen er in der Vergangenheit nicht bereits persönlich in der Sprechstunde vorstellig wurde“, erklärt BLÄK-Präsident Quitterer. Ein entsprechender Referentenentwurf sehe vor, die AU-Richtlinie diesbezüglich anzupassen.
 
Ausgeschlossen blieb bislang eine Krankschreibung per Videosprechstunde bei Patienten, die in der betreffenden Arztpraxis bislang noch nie persönlich vorstellig geworden sind, sowie die Feststellung einer AU ausschließlich auf Basis z. B. eines Online-Fragebogens, einer Chat-Befragung oder eines Telefonates. „Die persönliche Anamnese ist und bleibt der Goldstandard. Kennt der Arzt den Patienten nicht, ist zu befürchten, dass sich Angebote am Markt etablieren, die sich gezielt auf die elektronische AU konzentrieren und damit werben. Das lehne ich ab, da damit die Versorgungsqualität und die Patientensicherheit beeinträchtigt werden“, so Quitterer.

Ärztinnen und Ärzte können ihnen bekannte Patienten künftig auch nach einer Videosprechstunde krankschreiben. Dafür hatte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im Juli die AU-Richtlinie entsprechend geändert. Voraussetzungen: Der Patient ist in der Praxis bekannt, die Krankheit kann in einer Videosprechstunde untersucht werden.

www.blaek.de

 



Hessen: Landesärztekammer ruft Ärzte zur Mitwirkung an Corona-Impfaktion auf

Tue, 24 Nov 2020 10:33:00 +0100

 

Frankfurt - „Bei der Corona-Impfstrategie handelt es sich um die größte Impfaktion in der Geschichte des Landes Hessen“, sagt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski. „Die Aktion stellt Politik und Gesundheitswesen vor gewaltige Herausforderungen, die nur gemeinsam bewältigt werden können. Dabei unterstützen die beiden ärztlichen Körperschaften – Landesärztekammer Hessen und Kassenärztliche Vereinigung Hessen – das Land nach ihren jeweiligen Möglichkeiten.“

 

Frankfurt - „Bei der Corona-Impfstrategie handelt es sich um die größte Impfaktion in der Geschichte des Landes Hessen“, sagt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski. „Die Aktion stellt Politik und Gesundheitswesen vor gewaltige Herausforderungen, die nur gemeinsam bewältigt werden können. Dabei unterstützen die beiden ärztlichen Körperschaften – Landesärztekammer Hessen und Kassenärztliche Vereinigung Hessen – das Land nach ihren jeweiligen Möglichkeiten.“

Unter der Voraussetzung, dass bis dahin eine Zulassung für einen Impfstoff vorliegt, sollen ab Mitte Dezember zunächst die vulnerablen Gruppen - Ältere, Vorerkrankte, das Personal im Gesundheitswesen, in Alten- und Pflegeheimen, sowie Polizei- oder Feuerwehrkräfte – in Hessen geimpft werden.

„Impfen ist eine ärztliche Aufgabe und die Mitwirkung der hessischen Ärzteschaft somit zentral für das Gelingen der Impfaktion“, betont Pinkowski. „Wir hoffen, dass sich auf den Aufruf der Landesärztekammer wieder zahlreiche Ärztinnen und Ärzte melden werden, um zu helfen und gegen die Pandemie in Aktion treten zu können.“ Ihre Aufgabe werde es sein, Impfwillige aufzuklären, das Impfgeschehen zu überwachen und die Geimpften bei eventuell auftretenden gesundheitlichen Reaktionen ärztlich zu versorgen.

„Damit die Kolleginnen und Kollegen allerdings nicht wie bei der letzten großen Hilfsaktion, der Flüchtlingskrise, wegen ungeklärter rechtlicher Fragen ein spätes, böses Erwachen erleben müssen, sollte das Land Hessen dieses Mal auch für die rechtlichen Probleme frühzeitig gute und beständige Lösungen anbieten“, fordert Pinkowski.

www.laekh.de

 



Bremen: Arzt entschuldigt sich - Delegiertenversammlung missbilligt einstimmig die Äußerungen ihres Mitgliedes Dr. Jürgen Fuchs

Tue, 24 Nov 2020 10:20:00 +0100

 

Bremen - Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Bremen hat sich gestern von den öffentlichen Äußerungen ihres Mitglieds Dr. Jürgen Fuchs ausdrücklich distanziert und sie mit Nachdruck missbilligt. Der Beschluss war einstimmig.

 

Bremen - Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Bremen hat sich gestern von den öffentlichen Äußerungen ihres Mitglieds Dr. Jürgen Fuchs ausdrücklich distanziert und sie mit Nachdruck missbilligt. Der Beschluss war einstimmig.

Fuchs hatte am 14. November 2020 auf einer Veranstaltung der sogenannten Querdenker auf dem Bahnhofsplatz in Bremen ein Lied gesungen, in dem das SARS-CoV-2–Virus verharmlosend in eine Reihe mit üblichen Grippeinfektionen gestellt wurde. Noch schwerer wog aber für die Delegiertenversammlung die Liedzeile: „Wir werfen den Covid in die Flammen, mit Virologen zusammen.(...)“

„Die Äußerung bagatellisiert Gewalt gegen Menschen und widerspricht den Grundsätzen der Deklaration des Weltärztebundes, in der die Ärztinnen und Ärzte unter anderem erklären: ‚Ich werde den höchsten Respekt vor menschlichem Leben bewahren.‘ Dieses Gelöbnis ist als Präambel der ärztlichen Berufsordnung vorangestellt und damit auch deren Bestandteil“, sagte Dr. Heidrun Gitter, die Präsidentin der Ärztekammer Bremen.

Dr. Fuchs erklärte gegenüber der Delegiertenversammlung,dass er seinen Fehler einsiehtund sich ebenfalls von seinem Text distanzieren möchte. Er versicherte, dass er einen solchen Text nicht mehr vortragen wolle.

Die Delegiertenversammlung nahm die Erklärung von Jürgen Fuchs mit Erleichterung zur Kenntnis.

www.aekhb.de

 



Den digitalen Wandel verantwortungsvoll gestalten - Gemeinsame Konferenz von BÄK und CPME

Mon, 23 Nov 2020 14:49:17 +0100

 

 

 

Berlin - Digitale Anwendungen werden in der Zukunft genauso selbstverständlich zur gesundheitlichen Versorgung gehören, wie heute Medikamente oder medizinische Instrumente. Damit Ärztinnen und Ärzte ein Grundverständnis für die neuen digitalen Technologien entwickeln können, sollte E-Health künftig noch stärker im Medizinstudium sowie in der ärztlichen Weiter- und Fortbildung verankert werden. So lautete eine der Kernaussagen der Konferenz „Doctors going digital. How to future-proof skills“ der Bundesärztekammer (BÄK) und des europäischen Dachverbands nationaler Ärzteorganisationen (CPME) am 20. November 2020. Auf der virtuellen Konferenz diskutierten nationale und internationale Experten im Beisein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn über den digitalen Wandel in der Medizin und die sich daraus ergebenden Handlungsnotwendigkeiten.

„Leider wird die Diskussion über die digitale Medizin viel zu oft auf die rein technischen Aspekte verkürzt. Dabei ist es mindestens genauso wichtig, über die ethischen Grenzen und die zukünftige Rolle der Ärztinnen und Ärzte in der digitalen Gesundheitsversorgung zu sprechen“, sagte Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, in seiner Eröffnungsansprache. Die Konferenz stelle einmal mehr die Bereitschaft der Ärztinnen und Ärzte unter Beweis, sich den Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung zu stellen. Sie seien dabei aber auf die Unterstützung durch die Politik angewiesen. „Es ist die Aufgabe des Gesetzgebers, klare rechtliche Rahmenbedingungen für die digitale Medizin zu schaffen“, forderte Reinhardt. Die Ärzteschaft werde sich dabei mit ihrer Expertise einbringen.

Für den CPME ergänzte dessen Präsident, Prof. Frank Ulrich Montgomery, aus europäischer Perspektive: „Die Digitalisierung ist zunehmend Realität in den Gesundheitssystemen in ganz Europa. Wir möchten sicherstellen, dass sich der digitale Wandel verantwortungsvoll, positiv und durchdacht vollzieht. Aus diesem Grund haben wir die heutige Konferenz zu digitalen Kompetenzen von Ärztinnen und Ärzten organisiert.“

„Die Botschaft des Tages ist Vertrauen. Wenn wir die nächsten Schritte in der digitalen Medizin gehen und diese erfolgreich weiterentwickeln wollen, brauchen wir Vertrauen in die neuen Technologien“, sagte Dr. Peter Bobbert, Co-Vorsitzender des BÄK-Ausschusses „Digitalisierung der Gesundheitsversorgung“. Vertrauen sei die Voraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung der digitalen Medizin. Ähnlich sieht es auch Prof. Dr. Claudia Schmidtke. Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung betonte, dass die Nutzung digitaler Anwendungen stets freiwillig bleiben müsse. Patienten, die die digitale Medizin ablehnten, dürften nicht benachteiligt werden.

Lina Mosch von der europäischen Vereinigung der Medizinstudierenden wies darauf hin, dass Ärztinnen und Ärzte keine Fachleute für Programmierung und Algorithmen sein müssten. Sie sollten aber ein Grundverständnis für den Mechanismus der Algorithmen und die Technologien haben, um sie in der Patientenversorgung einsetzen zu können. Die Vermittlung digitaler Kompetenzen sollte deshalb stärker in die ärztliche Ausbildung integriert werden.

Die virtuell ausgetragene Konferenz mit Teilnehmern aus mehr als 30 europäischen Ländern war Teil des assoziierten Rahmenprogramms der deutschen EU-Ratspräsidentschaft.

 



Brandenburg: GVWG: Referentenentwurf zeugt von Misstrauen

Mon, 23 Nov 2020 13:41:00 +0100

 

Potsdam - Das Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung soll als sogenanntes Omnibusgesetz zahlreiche Vorhaben auf den Weg bringen, die aufgrund der Corona-Pandemie bislang unerledigt geblieben sind. An diesem Verfahren ist grundsätzlich nichts auszusetzen. Extrem kritisch bewertet die Landesärztekammer Brandenburg aber bestimmte Formulierungen des Referentenentwurfs, die von einem grundsätzlichen Misstrauen gegenüber niedergelassenen Ärzten und Ärzten in Kliniken geprägt sind und so völlig falsche Signale an diese wesentlichen Stützen der Gesundheitsversorgung senden.

 

Potsdam - Das Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung soll als sogenanntes Omnibusgesetz zahlreiche Vorhaben auf den Weg bringen, die aufgrund der Corona-Pandemie bislang unerledigt geblieben sind.

An diesem Verfahren ist grundsätzlich nichts auszusetzen. Extrem kritisch bewertet die Landesärztekammer Brandenburg aber bestimmte Formulierungen des Referentenentwurfs, die von einem grundsätzlichen Misstrauen gegenüber niedergelassenen Ärzten und Ärzten in Kliniken geprägt sind und so völlig falsche Signale an diese wesentlichen Stützen der Gesundheitsversorgung senden.

„In der Begründung fasst der Referentenentwurf die Rechte und Belange der Ärzte, medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und Krankenhäuser als ,Erwerbsinteressen‘ zusammen und stellt diese plakativ den ‚schützenswerten Interessen der Patientinnen und Patienten auf körperliche Unversehrtheit‘ gegenüber“, erklärt Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz. Eine solche Gegenüberstellung zeugt von einem Misstrauen, das auf unheilvolle Weise das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt untergräbt. Dies macht gerade angesichts der gegenwärtigen Pandemiesituation, in denen Ärzten in Praxen und Kliniken alles abverlangt wird, sprachlos.

Ein auf Vertrauen basierendes Patienten-Arzt-Verhältnis sei die Basis für eine erfolgreiche Behandlung. Es stehe nicht ohne Grund unter dem besonderen Schutz der ärztlichen Ethik und sei deshalb in der ärztlichen Berufsordnung verankert. „Wir Ärzte werden uns dieses besondere Vertrauen, das uns die Patienten zu Recht entgegenbringen, nicht nehmen lassen und dieses gegen derartige abschätzige Polemik verteidigen“ so Schulz.

www.laekb.de

 




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