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Deutsches Ärzteblatt - Aktuelles

c´t-Magazin sieht Hinweise auf Sicherheitslücken in Konnektor von T-Systems

Fri, 17 Jan 2020 17:39:00 +0100

Berlin – Das c´t-Magazin hat die im Konnektor von T-Systems eingesetzte Software (Firmware 1.4.13) für die Telematikinfrastruktur (TI) untersucht und dabei offenbar Sicherheitsmängel festgestellt. Selbst wenn man alle Low-Einstufungen herausfiltere,...



Baden-Württemberg will Kurzzeitpflege ausbauen

Fri, 17 Jan 2020 17:21:00 +0100

Stuttgart – Baden-Württemberg will die Kurzzeitpflege aufgrund der hohen Nachfrage ausbauen und hat dafür für die kommenden zwei Jahre zusammen rund zwei Millionen Euro zusätzlich vorgesehen. Im vergangenen Jahr hatte das Land entsprechende Angebote...



Spahn dankt der Ärzteschaft für Unterstützung in Debatte um Organspende

Fri, 17 Jan 2020 16:31:00 +0100

Berlin – Unter dem Eindruck der Abstimmung über die Widerspruchs- oder Entscheidungsregelung bei der Organspende gestern Vormittag im Bundestag hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der Ärzteschaft für ihre Unterstützung in der Diskussion...



Debatte um Reform der Notfallversorgung reißt nicht ab

Fri, 17 Jan 2020 16:26:00 +0100

Berlin – Die geplante Reform der Notfallversorgung sorgt weiter für Kontroversen. Insbesondere Krankenhausträger und Verbände lehnen die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ab. Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) und der...



Patientenbeauftragte will Widerspruchslösung erneut vorbringen

Fri, 17 Jan 2020 12:53:00 +0100

Osnabrück – Nach der Ablehnung der doppelten Widerspruchslösung bei der Organspende in Deutschland durch den Bundestag könnte der Vorschlag in der nächsten Wahlperiode erneut auf der Tagesordnung stehen. Sie respektiere die Entscheidung des...



Bund will sich Überblick über Wohnungslosigkeit verschaffen

Fri, 17 Jan 2020 12:51:00 +0100

Berlin – Der Bund will sich künftig systematisch einen Überblick über das Ausmaß der Wohnungslosigkeit in Deutschland verschaffen. Der Bundestag billigte am gestern Abend ein Gesetz, mit dem erstmals bundesweit die entsprechenden Daten erhoben...



bundesaerztekammer

Bundesärztekammer

Hessen: Hessischer Ärztekammerpräsident bedauert Ablehnung der doppelten Widerspruchslösung und fordert Anstrengungen zur Erhöhung der Organspenderzahlen

Thu, 16 Jan 2020 13:42:00 +0100

 

Frankfurt - „Dass sich der Deutsche Bundestag intensiv mit möglichen Neuregelungen der Organspende in Deutschland auseinandergesetzt hat, zeigt, wie sensibel und wichtig das Thema ist“, erklärt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen.

 

Frankfurt - „Dass sich der Deutsche Bundestag intensiv mit möglichen Neuregelungen der Organspende in Deutschland auseinandergesetzt hat, zeigt, wie sensibel und wichtig das Thema ist“, erklärt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Die heute beschlossene grundlegende Beibehaltung der geltenden erweiterten Zustimmungslösung, nach der einem Toten nur dann Organe entnommen werden, wenn er sich zu Lebzeiten damit einverstanden erklärt oder wenn die Angehörigen ausdrücklich einer Explantation zustimmen, mache deutlich, dass die Politik sich nicht über das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen hinwegsetzen wolle. "Dennoch bedauere ich die Ablehnung des von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eingebrachten Vorschlags der doppelten Widerspruchslösung sehr, da diese die Zahl der Organspenden möglicherweise deutlich erhöht hätte", betont Pinkowski

Zu begrüßen sei allerdings, dass der Bundestag dem Entwurf einer Neuregelung zugestimmt habe, nach der die Menschen stärker zu einer Entscheidung für die Organspende bewegt werden sollen. Künftig sollen Bürgerinnen und Bürger demnach mindestens alle zehn Jahre beim Abholen eines Ausweises auf das Thema Organspende angesprochen werden. Dabei soll auch auf die Möglichkeit hingewiesen werden, eine Entscheidung dazu in ein neues zentrales Online-Register einzutragen. Auch Hausärzte sollen bei Bedarf alle zwei Jahre über Organspenden informieren. „Damit liegt ein Beschluss vor, an dem wir uns alle orientieren können, auch wenn er viel Bürokratie und Verwaltungsaufwand mit sich bringt,“ erklärt Pinkowski, der sich in der Vergangenheit für die doppelte Widerspruchslösung ausgesprochen hatte, nach der automatisch jeder nach seinem Tod Organspender geworden wäre, wenn er nicht zu Lebzeiten ausdrücklich widersprochen hätte.

Angesichts von über 9.000 schwerkranken Patienten jährlich, die verzweifelt auf ein Spenderorgan warten und nicht selten auf der Warteliste versterben, sei es jedoch dringend notwendig, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, erklärt der hessische Ärztekammerpräsident. „Das kann nur gelingen, wenn wir weitere Anstrengungen unternehmen, um die Bevölkerung darüber aufzuklären, wie unersetzlich Organspenden für die Rettung vieler Menschenleben sind. Dabei kommt es auch entscheidend darauf an, transparent zu machen, dass das System der Organspende sicher ist und klaren Regeln folgt.“

Das von Bundesgesundheitsminister Spahn 2019 auf den Weg gebrachte GZSO (Zweite Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende), das den Kliniken mehr Geld für die Organentnahme und den Transplantationsbeauftragten mehr Zeit auch für die Betreuung von Angehörigen zusichert, lobt Pinkowski als Schritt in die richtige Richtung. Es sei wichtig, dass Transplantationsbeauftragte genügend Ressourcen hätten, um mögliche Spender zu identifizieren, damit Organentnahmen stattfinden könnten.

http://www.laekh.de

 



Hamburg: Eine Chance vertan

Thu, 16 Jan 2020 13:33:00 +0100

 

Hamburg - Zur heutigen Entscheidung des Bundestages, die doppelte Widerspruchslösung bezüglich der Organspende in Deutschland nicht einzuführen, sagt Dr. Pedram Emami, MBA, Präsident der Ärztekammer Hamburg: „Ich bedaure sehr, dass die Mitglieder des Deutschen Bundestages sich nicht dazu durchringen konnten, die doppelte Widerspruchslösung einzuführen.

 

Hamburg - Zur heutigen Entscheidung des Bundestages, die doppelte Widerspruchslösung bezüglich der Organspende in Deutschland nicht einzuführen, sagt Dr. Pedram Emami, MBA, Präsident der Ärztekammer Hamburg: „Ich bedaure sehr, dass die Mitglieder des Deutschen Bundestages sich nicht dazu durchringen konnten, die doppelte Widerspruchslösung einzuführen. Sie haben damit die Chance vertan, einen wichtigen Baustein zur Erhöhung der Spenderzahlen auf europäisches Niveau gesetzlich zu zementieren.“ Emami sieht das Selbstbestimmungsrecht des Menschen durch die Widerspruchslösung nicht in Gefahr. „Ein einfaches „Nein“ ohne Begründung hätte ausgereicht, um zu widersprechen“, sagt Emami weiter. „Die Entscheidungslösung und viele Anstrengungen zur Aufklärung der Menschen haben leider nicht dafür gesorgt, dass mehr Menschen ihren Willen dokumentieren. Sowohl Ärztinnen und Ärzte als auch die Angehörigen stehen deshalb viel zu oft vor der hochgradig belastenden Situation, eine Entscheidung treffen zu müssen, die im Sinne der Selbstbestimmung eigentlich zu Lebzeiten hätte gefällt werden müssen.“

Grundsätzlich gibt es eine hohe Zustimmungsquote von 80 Prozent zur Organspende innerhalb der Bevölkerung in Deutschland. Im europäischen Ausland zeigt sich, dass eine Kombination aus doppelter Widerspruchslösung, Aufstockung monetärer Ressourcen sowie einer unabhängigen, zeitlich gut ausgestatteten Position der Transplantationsbeauftragten deutlich höhere Spenderzahlen zur Folge hatte. In Hamburg hat der Senat bereits 2018 mit dem Hamburger Transplantationsgesetz für deutliche strukturelle Verbesserungen gesorgt. Aber weitere Anstrengungen sind nun vonnöten.

Emami fordert die Politik im Sinne der über 9.000 Menschen, die auf der Warteliste für ein Spenderorgan stehen und von denen jährlich etwa 1.000 versterben, auf, angesichts der strukturellen Defizite in den Entnahmekliniken zügig dafür Sorge zu tragen, dass sich bundesweit die Abläufe in den Kliniken weiter verbessern, mehr Geld im System zur Verfügung gestellt und das Personal besser geschult wird sowie die Transplantationsbeauftragten für ihre Tätigkeit freigestellt und besser bezahlt werden. „Die Spenderzahlen der kommenden Jahre werden Beleg dafür sein, wie gut die Umsetzung tatsächlich auch ohne Widerspruchslösung gelingt“, meint Emami.

www.aerztekammer-hamburg.org

 



Niedersachsen: Dr. med. Martina Wenker begrüßt Abstimmung aus dem Bundestag zur Organspende

Thu, 16 Jan 2020 12:51:00 +0100

 

Hannover - Persönliches Statement von Niedersachsens Ärztekammerpräsidentin Dr. med. Martina Wenker zur heutigen Abstimmung im Deutschen Bundestag.

 

Hannover - Persönliches Statement von Niedersachsens Ärztekammerpräsidentin Dr. med. Martina Wenker zur heutigen Abstimmung im Deutschen Bundestag:

"Es gibt nicht die eine Maßnahme, die alles sofort besser macht. Ich finde es sehr gut, daß heute im Deutschen Bundestag mit großer Leidenschaft und mit großer Würde über ein so zentrales gesellschaftliches Thema diskutiert wurde. Und es ist auch gut, daß es nun eine Klarheit in der Entscheidung gibt. Jeder Mensch hat ein Selbstbestimmungsrecht. Für mich ist eine Spende nur dann eine Spende, wenn sie freiwillig geschieht. Ich habe deshalb immer für eine Informations-Entscheidungslösung plädiert.

Zwei Maßnahmen sind vorrangig erforderlich, um auch bei uns den Mangel an Spenderorganen zu beheben, zum einen eine Verbesserung der Organspendererkennung auf den Intensivstationen, zum anderen eine intensive Aufklärung der Bevölkerung mit dem Ziel, dass möglichst jeder Deutsche aktiv seine Organspendebereitschaft mittels eines Organspendeausweises dokumentiert (Zustimmungslösung). Eine Widerspruchslösung, d.h. Organentnahmen bei jedem hirntoten Patienten, sofern dieser zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen hat, hätte möglicherweise bestehende Ängste einzelner Menschen, sich mit dem eigenen Tod beschäftigen zu müssen, eher verstärkt.

Es ist gut, dass wir in Niedersachsen seit April 2019 ein Ausführungsgesetz zum Transplantationsgesetz haben, dass die Krankenhäuser andere Strukturen aufbauen müssen. Eine Verbesserung der Organspendererkennung wird durch verpflichtende Einführung von Transplantationsbeauftragten in allen Krankenhäusern mit Intensivstationen zu erreichen sein. Diese sind mit ausreichender fachlicher Qualifikation und zeitlichen Kapazitäten auszustatten und haben u.a. die Aufgabe, potentielle Organspender rechtzeitig zu erkennen, den Organspendeprozess zu begleiten und die in jedem Einzelfall schweren und belastenden Gespräche mit den Angehörigen zu führen. Wesentlicher Bestandteil der neuen gesetzlichen Regelung sind freigestellte Transplantationsbeauftragte – kundige Ärzte, die unabhängig und sensibel sich um Patienten, Organspender und ihre Angehörigen kümmern sollen. Dieses Gesetz bietet die Möglichkeit, einen entscheidenden Schritt nach vorn zu kommen, indem wir künftig an den Krankenhäusern echte Kümmerer bekommen werden."

www.aekn.de

 



Rheinland-Pfalz: Landesärztekammer bedauert Entscheidung gegen Widerspruchslösung

Thu, 16 Jan 2020 12:40:00 +0100

 

Mainz - Die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz bedauert die Entscheidung des Deutschen Bundestags, bei der Organspende nicht auf die Widerspruchslösung zu setzen.

 

Mainz - Die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz bedauert die Entscheidung des Deutschen Bundestags, bei der Organspende nicht auf die Widerspruchslösung zu setzen.

Die jetzt beschlossene Entscheidungslösung wird nicht helfen, die Transplantationsmedizin ausreichend zu fördern, erklärt der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz Dr. Günther Matheis.

Die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürger beispielsweise bei Arztbesuchen oder Ausweisverlängerungen immer wieder um eine Entscheidung zu bitten, wird die Motivation zur Organspende nicht nachhaltig steigern.

Es wäre richtig gewesen, Bürgerinnen und Bürger beim Thema Organspende stärker als bisher in die Pflicht zu nehmen. Die Widerspruchslösung wäre der Entscheidungslösung eindeutig vorzuziehen gewesen, so Matheis.

Bei der Widerspruchslösung hätte sich jeder mit dem Thema Organspende auseinandersetzen müssen; sie „ist genau genommen auch humaner als die Entscheidungslösung“. Denn sie verlangt nicht, dass sich jeder mit Blick auf den eigenen Tod mit Verfügungen auseinandersetzen muss. Matheis: „Bei der Widerspruchslösung erklärt sich einfach jeder solidarisch mit denjenigen, die lebensbedrohlich erkrankt sind. Jeder Spender schenkt durchschnittlich drei Schwerkranken eine neue Lebenschance.“

www.laek-rlp.de

 



Reinhardt: Zustimmungslösung ist ein Fortschritt gegenüber der bisherigen Regelung

Thu, 16 Jan 2020 09:16:00 +0100

 

 

 

Berlin, 16.01.2020 - Zur Bundestagsentscheidung über die Neuregelung der Organspende erklärt Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer:

"Die heutige Entscheidung des Bundestages ist sicher nicht das, was sich die schwerkranken Menschen auf der Warteliste erhofft haben. Auch die Ärzteschaft hatte sich für die Widerspruchslösung ausgesprochen. Die Widerspruchslösung hätte die Bürger in die Pflicht genommen, sich für oder gegen eine Organspende zu entscheiden und so zu einer deutlichen Steigerung der Spenderzahlen führen können. Trotzdem ist das heute beschlossene Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft ein Fortschritt gegenüber der bisherigen Regelung. Sinnvoll ist insbesondere das vorgesehene Online-Register zur schnellen Feststellung der Spendebereitschaft.Die regelmäßige Abfrage der Organspendebereitschaft kann dazu beitragen, die Menschen stärker als heute für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. Auch wenn wir uns eine andere Entscheidung gewünscht hätten, werden wir alles daran setzen, dieses Gesetz zu einem Erfolg zu machen."

 



Bundesärztekammer-Präsident unterstützt Widerspruchslösung

Thu, 16 Jan 2020 09:08:44 +0100

 

 

 

Berlin - Vor der abschließenden Beratung des Bundestages über die Neuregelung der Organspende erklärt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt:

„Die mehr als neuntausend Menschen auf der Warteliste sind unsere Patienten. Als Ärzte kennen wir nicht nur ihre körperlichen Leiden. Wir wissen auch um die seelische Belastung, die ein Leben auf der Warteliste mit sich bringt. Die Einführung der Widerspruchslösung verschafft diesen Menschen Hoffnung, sie gibt ihnen Mut und sie sendet ein starkes Signal der gesellschaftlichen Solidarität. Das sollten die Abgeordneten des Deutschen Bundestages berücksichtigen, wenn sie über die Neuregelung der Organspende abstimmen.

Die nach wie vor niedrigen Spenderzahlen zeigen, dass Aufklärungskampagnen und Informationsangebote allein nicht ausreichen. Mehr als 80 Prozent der Bürger sehen die Organspende positiv, aber nur ein Drittel besitzt einen Organspendeausweis. Die in fast allen europäischen Ländern geltende Widerspruchslösung zwingt niemanden dazu, Organe zu spenden. Sie greift deshalb auch nicht in das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen ein. Die Widerspruchslösung nimmt die Menschen aber in die Pflicht, sich für oder gegen eine Organspende zu entscheiden. Für die Patienten auf der Warteliste macht das den entscheidenden Unterschied.“

 




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