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aezteblatt

Deutsches Ärzteblatt - Aktuelles

Union und SPD sehen riesigen Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen

Fri, 13 Dec 2019 15:56:00 +0100

Berlin – In Deutschland gibt es flächendeckend viel zu wenig Kurzzeitpflegeplätze. Darauf haben Lothar Riebsamen (CDU) und Heike Baehrens (SPD), beide Mitglieder im Gesundheitsausschuss des Bundestags, heute vor Journalisten im Bundestag...



Ermittlungen wegen Verdachts auf Manipulation bei Transplantationen

Fri, 13 Dec 2019 15:52:00 +0100

Bad Nauheim – Wegen möglicher Unregelmäßigkeiten bei Herztransplantationen an der Bad Nauheimer Kerckhoff-Klinik laufen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Es werde gegen Unbekannt ermittelt, unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen...



Substitution ärztlicher Leistungen: Hecken für ernsthafte Diskussion

Fri, 13 Dec 2019 15:28:00 +0100

Berlin – Der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Josef Hecken, hat eine „ernsthafte Diskussion“ darüber gefordert, welche ärztlichen Aufgaben in Deutschland nicht nur delegiert, sondern auch substituiert werden...



Politik will kartellrechtliche Probleme bei Klinikfusionen angehen

Fri, 13 Dec 2019 15:25:00 +0100

Berlin – Der Abteilungsleiter Gesundheitsversorgung im Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Joachim Becker, hat angekündigt, sich heute mit Vertretern des Bundeskartellamts zu treffen, um Probleme an der Schnittstelle zwischen dem Kartellrecht...



Landtag in Mecklenburg-Vorpommern für Erhalt von Geburtsstation in Crivitz

Fri, 13 Dec 2019 15:23:00 +0100

Schwerin – Auf die Klinikkonzerne Mediclin und Asklepios wächst der Druck aus der Landespolitik in Mecklenburg-Vorpommern. Der Landtag forderte heute einstimmig den Erhalt der Station für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Mediclin-Klinik in...



Bayerns Krankenhäuser werfen Bundesregierung „Kontrollwahn“ vor

Fri, 13 Dec 2019 15:21:00 +0100

München – Die Krankenhäuser in Bayern fühlen sich durch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in ihrer Arbeit massiv beeinträchtigt. Die Vorsitzende der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG), Tamara Bischof, sagte bei der...



bundesaerztekammer

Bundesärztekammer

Kontinuierliche Beratung für mehr Autonomie am Lebensende

Fri, 13 Dec 2019 09:48:46 +0100

 

 

 

Berlin - Der Umgang mit nicht einwilligungsfähigen Menschen an ihrem Lebensende stellt Angehörige und Ärzte vor schwierige und belastende Entscheidungen. Dies kann auch dann der Fall sein, wenn eine Patientenverfügung vorliegt. Entspricht der geäußerte Wunsch des Patienten seinen aktuellen Vorstellungen? Bezieht sich der niedergelegte Wille auf die konkrete Behandlungssituation? Für Klarheit kann das Konzept des Advance Care Planning (ACP) sorgen. Es setzt auf einen fortlaufenden Beratungs- und Dokumentationsprozess mit Hilfe von fachlich geschulten Gesprächsbegleitern und bezieht auch sich ändernde Behandlungspräferenzen des Patienten mit ein. Bereits im Jahr 2015 wurde mit dem Hospiz- und Palliativgesetz die Finanzierung von ACP in stationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen verankert. Menschen in Einrichtungen des Betreuten Wohnens und in der häuslichen Umgebung sind davon nicht erfasst. Die Zentrale Ethikkommission bei der Bundesärztekammer (ZEKO) plädiert dafür, diese Möglichkeit der vorsorglichen Willensbekundung breit zu unterstützen. In einer heute vorgelegten Stellungnahme zeigt sie Chancen, Risiken und Herausforderungen von ACP auf.

„Wenn Menschen qualifiziert dabei unterstützt werden, sich eine Meinung über mögliche medizinische Maßnahmen an ihrem Lebensende zu bilden, profitieren davon nicht nur die Betroffenen selbst. Auch Angehörige und Ärzte werden in schwierigen Entscheidungssituationen entlastet“, sagte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt anlässlich der Veröffentlichung der Stellungnahme. ACP stelle deshalb eine sinnvolle Ergänzung zu den bewährten Möglichkeiten der vorsorglichen Willensbekundung dar.

Konkret handelt es sich bei Advance Care Planning um ein Konzept, das in den letzten 30 Jahren von den USA, Australien und Kanada ausgehend entwickelt wurde. Unter Einbindung der etablierten rechtlichen Vorsorgeinstrumente beinhaltet das Konzept einen auf die Bedürfnisse des Einzelnen ausgerichteten Kommunikations- und Gesprächsprozess und bezieht die relevanten Akteure des Versorgungssystems mit ein, um die Umsetzung der erstellten Vorausverfügungen zu gewährleisten. Die Basis der Gespräche bildet die Ermittlung individueller Wertvorstellungen zum Leben, zu schwerer Krankheit und zum Sterben. Diese persönlichen Einstellungen liefern nicht nur die Grundlage für die Entscheidung über die generelle Ausrichtung einer medizinischen Behandlung, sondern auch für konkretere Therapieziele.

Die ZEKO betont in ihrer Stellungnahme aber auch die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit ACP. Bei Patienten dürfe keinesfalls der Eindruck eines faktischen Zwangs zur Vorausplanung entstehen. „Der geeignete Zeitpunkt für ein ACP-Gespräch ist sensibel zu wählen“, sagte Prof. Dr. jur. Jochen Taupitz, Vorsitzender der ZEKO. Auch müsse kritisch geprüft werden, ob im Einzelfall eine proaktive Thematisierung von ACP zu Belastungen bei Betroffenen führen kann. Möglich sei dies zum Beispiel bei neu aufgenommenen Bewohnern in einer stationären Einrichtung, die ohnehin Schwierigkeiten haben, sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden. „Umgekehrt kann es bei Menschen mit beginnender Demenz sinnvoll sein, ihnen rechtzeitig vor Eintritt der Einwilligungsunfähigkeit eine noch selbstbestimmte Entscheidung zu ermöglichen“, erläuterte Taupitz.

Auch wenn es in Deutschland mittlerweile eine Vielzahl an unterschiedlich ausgestalteten Konzepten für die gesundheitliche Vorausplanung gibt, befinden sich spezifische, in die medizinische Grundversorgung integrierte ACP-Konzepte, die eine systematische Implementierung von vorausverfügten Willensbekundungen umfassen, noch in den Anfängen.

„Die ZEKO möchte mit der vorgelegten Stellungnahme eine breite und differenzierte Diskussion anstoßen, wie eine Vorausplanung von Behandlungsentscheidungen mittels ACP effektiv unterstützt und möglichst breit zugänglich gemacht werden kann“, so Taupitz.

Stellungnahme zu Advance Care Planning

 



Tätigkeitsbericht 2018/2019 der Überwachungskommission und der Prüfungskommission zur Prüfung der Herz-, Lungen-, Leber-, Nieren- und Pankreastransplantationsprogramme vorgelegt

Thu, 12 Dec 2019 09:56:44 +0100

 

 

 

Berlin - Die für die Prüfung der Transplantationszentren in Deutschland zuständigen Kontrollgremien von Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband ziehen in ihrem Tätigkeitsbericht 2018/2019 eine positive Bilanz ihrer Arbeit. Prüfgegenstand waren im Berichtszeitraum die Programme der Herz-, Lungen-, Leber-, Nieren- und Pankreastransplantationen der Jahre 2016 bis 2018. Insgesamt nahmen die Kommissionen im vergangenen Jahr 16 Prüfungen vor Ort sowie 14 Prüfungen im schriftlichen Verfahren vor.

„Bei keiner der Prüfungen wurden Anhaltspunkte für systematische Richtlinienverstöße oder Manipulationen festgestellt. Damit setzte sich die positive Entwicklung der vergangenen Jahre weiter fort“, sagt der Vorsitzende der Prüfungskommission, Oberstaatsanwalt Thomas Schwarz. „Ebenso wichtig wie die Prüfungen selbst ist der ständige Dialog der Kommissionen mit den Kliniken. Er trägt zu Verbesserungen der klinikinternen Abläufe, der Dokumentationen und somit auch zur Fehlerprävention bei“, betont Prof. Hans Lippert, Vorsitzender der Überwachungskommission.

Auch die in diesem Berichtszeitraum abgeschlossenen Prüfungen aus den Jahren 2012 bis 2015 von zwei Herz-, zwei Lungen- und drei Lebertransplantationsprogrammen haben gezeigt, dass weit überwiegend korrekt unter Beachtung der Richtlinienvorgaben gearbeitet wurde. Ausschließlich im Rahmen der Prüfung des Herztransplantationsprogramms der Kerckhoff-Klinik GmbH Bad Nauheim stellten die Kommissionen systematische Unregelmäßigkeiten fest. Hierüber wurden neben dem Ärztlichen Direktor und der Landesärztekammer die zuständigen Behörden informiert.

Neukonstituierung der Kommissionen

Im September 2019 haben sich die Kommissionen für die 7. Amtsperiode (2019/2022) neu konstituiert. Als neuer Vorsitzender der Prüfungskommission trat Oberstaatsanwalt Schwarz die Nachfolge von Frau Anne-Gret Rinder an. Nach neun Jahren an der Spitze der Prüfungskommission stand die Vorsitzende Richterin am Kammergericht i. R. nicht mehr für eine erneute Berufung in die Prüfungskommission zur Verfügung. Prof. Lippert wurde auf der konstituierenden Sitzung als Vorsitzender der Überwachungskommission wiedergewählt.

Mit der Leitung der Vertrauensstelle Transplantationsmedizin wurde für die 7. Amtsperiode Prof. Hans Lilie betraut. Aufgabe der Vertrauensstelle ist es, Hinweise auf Auffälligkeiten oder Unregelmäßigkeiten im Bereich der Organspende und der Organtransplantation entgegenzunehmen sowie in Kooperation mit der Prüfungskommission und der Überwachungskommission zu klären. Die im vergangenen Jahr eingegangen 23 Eingaben betrafen neben allgemeinen und einzelfallbezogenen Fragen zur Organspende und -transplantation insbesondere Fragestellungen zur Lebendorganspende, wie etwa zu den Voraussetzungen, zur Kostenerstattung der Nachsorgebehandlung und zur Zulässigkeit von Cross-over-Lebendspenden. Die bei der Vertrauensstelle eingegangenen Meldungen zu Organangeboten gegen Entgelt, bei denen ein Organhandel nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden als Verdachtsfälle an das Bundeskriminalamt weitergeleitet.

Insbesondere um dem besonderen Informationsinteresse der Öffentlichkeit zu entsprechen, veröffentlichen die Kommissionen ihre abgeschlossenen Prüfberichte kontinuierlich auf der Internetseite der Bundesärztekammer. Einmal im Jahr fassen sie ihre Berichte in Form eines Tätigkeitsberichts zusammen und veröffentlichen diesen sowie die hinsichtlich der Patientendaten anonymisierten Einzelberichte auf der Internetseite der Bundesärztekammer.

Die Prüfungskommission und die Überwachungskommission überprüfen in regelmäßigen Abständen im gesetzlichen Auftrag die Tätigkeiten der Vermittlungsstelle, Stiftung Eurotransplant, und der Koordinierungsstelle, Deutsche Stiftung Organtransplantation, sowie verdachtsunabhängig in der Regel alle drei Jahre die 126 Transplantationsprogramme der 46 Transplantationszentren in Deutschland.

Weitere Informationen unter: https://www.bundesaerztekammer.de/puek-bericht2019

 



Niedersachsen: Digitalgipfel im Kurzformat – neuer Videocast online

Wed, 11 Dec 2019 14:29:29 +0100

 

Hannover - „Ich wünsche mir, dass gerade in der fortschreitenden Digitalisierung die menschliche Beziehung von Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften zu Patientinnen und Patienten immer im Vordergrund steht – das ist für mich der Goldstandard“, ...

 

Hannover - „Ich wünsche mir, dass gerade in der fortschreitenden Digitalisierung die menschliche Beziehung von Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften zu Patientinnen und Patienten immer im Vordergrund steht – das ist für mich der Goldstandard“, betont Marion Charlotte Renneberg, Vizepräsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, im aktuellen ÄKN-Videocast zum 3. Niedersächsischen Digitalgipfel Gesundheit.
Im neuen ÄKN-Video-Podcast erhalten Sie darüber hinaus einen kurzen Einblick zu der ganztägigen Fachveranstaltung, lernen verschiedene Akteure kennen und erfahren mehr zu den Highlights des Digitalevents, das die Ärztekammer Niedersachsen auch in diesem Jahr in Kooperation mit der Hochschule Hannover veranstaltete.


Im circa dreiminütigen Video kommen verschiedene Akteure zu Wort, die den Tag Revue passieren lassen und das Programm einordnen, unter anderem auch Dr. med. Gisbert Voigt, Vorstandsmitglied der Ärztekammer Niedersachsen und Stefan Muhle, Nds. Staatssekretär für Digitalisierung. Sie wollen mehr erfahren? Dann jetzt gleich reinschauen.


Einen Zusammenschnitt des kompletten Livestreams der Veranstaltung finden Sie auch hier.

www.aekn.de

 



Schleswig-Holstein: "Auch Gesundheit ist ein Menschenrecht"

Wed, 11 Dec 2019 14:26:19 +0100

 

Bad Segeberg – Der internationale Tag der Menschenrechte am 10.12.2019 erinnert einmal mehr an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Auch Gesundheit ist ein Menschenrecht und muss daher mit gleichem Engagement bewegt werden, wie ...

 

Bad Segeberg – Der internationale Tag der Menschenrechte am 10.12.2019 erinnert einmal mehr an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Auch Gesundheit ist ein Menschenrecht und muss daher mit gleichem Engagement bewegt werden, wie andere fundamentale Rechte. Dr. Henrik Herrmann, Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein (ÄKSH), fordert, jedem Mensch den Zugang zur medizinischen Versorgung zu gewähren und mahnt daher nochmal eine Aufnahme der Gesundheitsthematik in den Gesetzentwurf zum Integrations- und Teilhabegesetz für Schleswig-Holstein (GE IntTeilhG) an. Außerdem müssen Angebote zum Erwerb von Gesundheitskompetenzen allen Menschen zugänglich gemacht werden.

Gesundheit ermöglicht Teilhabe

Die körperliche und psychische Gesundheit ermöglicht es dem Mensch, sich in eine Gesellschaft zu integrieren, individuelle Freiheiten wahrzunehmen und berufstätig zu werden. Menschen ohne Ausweispapiere, ohne festen Wohnsitz sowie geflüchtete und selbstständig tätige Menschen sind besonders gefährdet, nicht den Schutz des Solidarsystems zu erfahren. Sie können oft nicht für ihre Kassenbeiträge aufkommen oder sind durch einen Krankheitsfall nicht mehr in der Lage dazu. „So etwas darf es in einem Land, das für sein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem bekannt ist, nicht geben. Auch Gesundheit ist ein Menschenrecht. Daher muss jedem Mensch die medizinische Versorgung zugänglich gemacht werden, die er oder sie benötigt“, fordert Herrmann. Die ÄKSH ist der Auffassung, dass Gesundheit und der Zugang zur gesundheitlichen Versorgung mindestens einen vergleichbaren Stellenwert haben, wie die Themenbereiche der Sprachförderung, Bildung, Ausbildung und Beschäftigung. Eine Aufnahme gesundheitlicher Themen in das Integrations- und Teilhabegesetz für Schleswig-Holstein hält die ÄKSH daher für einen überfälligen Schritt mit Signalwirkung.

ÄKSH fordert Gesundheitskompetenzen für jeden Mensch

Ungeachtet der sozialen und ethnischen Herkunft eines Menschen: Die Komplexität des deutschen Gesundheitssystems erschwert vielen den Zugang zur gesundheitlichen Versorgung. „Erst wer weiß, welche Ansprüche er hat und welche Anlaufstellen es gibt, kann selbst für seine Gesundheit in Aktion treten. Daher ist die Vermittlung von Gesundheitskompetenzen wichtig. Hier gilt es, alle zu erreichen, denn alle haben den gleichen Anspruch auf eine hochwertige und präventive Medizin“, unterstreicht Herrmann. Präventive Angebote und die frühzeitige Behandlung einer Krankheit sind kostengünstiger und ersparen dem Mensch viel Leid.
Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit.

www.aeksh.de

 



Sachsen: Präsident der Sächsischen Landesärztekammer zu den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen Ärzte in Leipzig

Tue, 03 Dec 2019 10:38:00 +0100

 

Dresden - Erik Bodendieck, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, zu den staatsanwaltschaftlichen  Ermittlungen gegen Ärzte in Leipzig: „Die Sächsische Landesärztekammer ist an einer lückenlosen Aufklärung der Betrugsvorwürfe gegen ...

 

Dresden - Erik Bodendieck, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, zu den staatsanwaltschaftlichen  Ermittlungen gegen Ärzte in Leipzig:
„Die Sächsische Landesärztekammer ist an einer lückenlosen Aufklärung der Betrugsvorwürfe gegen Ärzte interessiert. Sollten sich die Anschuldigungen bestätigen, werden wir neben den gerichtlichen Verfahren auch berufsrechtliche Schritte einleiten. Ich stelle mich persönlich aber auch hinter alle sächsischen Ärzte, die sich an die rechtlichen Regelungen halten. Die wenigen „Schwarzen Schafe“ schaden mit ihrem Fehlverhalten dem Ansehen aller Ärztinnen und Ärzte und veruntreuen das Geld der Versicherten zum Nachteil ihrer ärztlichen Kollegen.“ 

www.slaek.de

 



Sachsen: Sächsische Landesärztekammer begrüßt gesundheitspolitischen Inhalt des Koalitionsvertrages

Mon, 02 Dec 2019 14:34:06 +0100

 

Dresden - Zufrieden äußert sich der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck, zum Inhalt des gestern vorgestellten Koalitionsvertrages. „Die Koalitionspartner haben die aus unserer Sicht wesentlichen Handlungsfelder identifiziert und aufgezeigt. Nun gilt es mit hoher Priorität die zum Teil schon angestoßenen ...

 

Dresden - Zufrieden äußert sich der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck, zum Inhalt des gestern vorgestellten Koalitionsvertrages. „Die Koalitionspartner haben die aus unserer Sicht wesentlichen Handlungsfelder identifiziert und aufgezeigt. Nun gilt es mit hoher Priorität die zum Teil schon angestoßenen bzw. laufenden Maßnahmen, auf die wir immer wieder hingewiesen haben, entsprechend weiterzuverfolgen“, so Präsident Bodendieck. 
 
Mit der Sicherung der flächendeckenden Versorgung unter Mitwirkung der Kommunen, der Entwicklung neuer – sektorenübergreifender - Versorgungsformen, wie beispielsweise Gesundheitszentren, der Unterstützung von Praxisnetzen neben der Sicherung selbständiger ärztlicher Tätigkeit, dem Abbau der Bürokratie bei den medizinischen und pflegerischen Berufen, dem Vorantreiben der Digitalisierung im Gesundheitswesen, dem Bekenntnis zum öffentlichen Gesundheitsdienst und diversen weiteren Vorhaben, geben sich die Koalitionspartner ein umfangreiches Arbeitsprogramm für die Legislaturperiode. 
 
„Erfreut bin ich über das klare Bekenntnis zu den Prinzipien der Freiberuflichkeit und der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, aber auch über die Absicht, das Bündnis „Wir versorgen Sachsen“ weiter auszubauen. Wir stehen als Partner weiterhin zur konstruktiven Mitarbeit zur Verfügung, fordern aber gleichzeitig ein zügiges Umsetzen der avisierten Pläne, um den sich drängenden Problemen zeitnah zu begegnen“, betont Präsident Bodendieck.

 




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