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aezteblatt

Deutsches Ärzteblatt - Aktuelles

G7-Gesundheitsminister wollen „dringende Maßnahmen“ gegen Omikron-Variante

Mon, 29 Nov 2021 17:18:00 +0100

London – Die G7-Staaten haben ein entschiedenes Vorgehen gegen die neu entdeckte Omikron-Variante des Coronavirus gefordert. „Die Weltgemeinschaft ist mit der Bedrohung durch eine neue, nach einer ersten Einschätzung hochgradig übertragbare Variante von COVID-19... [weiter lesen]



STIKO appelliert an Ungeimpfte: Krankenhausrisiko deutlich erhöht

Mon, 29 Nov 2021 17:01:00 +0100

Berlin – Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre wissenschaftliche Begründung zu Auffrischimpfungen für alle Erwachsenen vorlegt und einen Impfaufruf an Ungeimpfte gerichtet. Die Zahl der COVID-19-Krankenhausaufnahmen sei bei ihnen je nach Alter und Region 5- bis... [weiter lesen]



Gesundheit und Wissenschaft im Berliner Senat geht an die Grünen

Mon, 29 Nov 2021 15:57:00 +0100

Berlin – Das um die Wissenschaft ergänzte Gesundheitsressort im Berliner Senat werden die Grünen übernehmen. Dies wurde heute im Rahmen der Vorstellung des Koalitionsvertrages von SPD, Grünen und Linke mitgeteilt. Zwei Monate nach der Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses... [weiter lesen]



Coronakrisenstab soll schnell an den Start gehen

Mon, 29 Nov 2021 15:56:00 +0100

Berlin – Der von der künftigen Ampel-Regierung geplante Coronakrisenstab soll bereits „zu Beginn dieser Woche“ starten. Das kündigte SPD-Chefin Saskia Esken im Bayerischen Rundfunk an. Es müsse jetzt alles getan werden, um die Gesundheit der Bürger zu schützen und die... [weiter lesen]



Politik denkt über Impfrecht für Apotheker und Pflegekräfte nach

Mon, 29 Nov 2021 15:56:00 +0100

Berlin – Angesichts der dramatischen Coronalage denkt die Politik in Deutschland darüber nach, beim Impfen gegen SARS-CoV-2 auch Apotheker und Pflegekräfte einzubinden sowie alle Ärzte an der Impfkampagne beteiligen zu können. Aus Sicht der Gesundheitsminister der Länder... [weiter lesen]



Omikron in Deutschland angekommen

Mon, 29 Nov 2021 15:55:00 +0100

Berlin – Die im südlichen Afrika entdeckte neue Coronavirusvariante bestimmt seit dem Wochenende die internationale Pandemiedebatte - angesichts der Verbreitung von Omikron wächst die Beunruhigung auch in Deutschland. Am Wochenende wurde die als besorgniserregend... [weiter lesen]



bundesaerztekammer

Bundesärztekammer

Niedersachsen: Corona-Bonus für Medizinische Fachangestellte (MFA)!

Mon, 29 Nov 2021 10:18:39 +0100

Münster - Medizinische Fachangestellte (MFA) leisten herausragende und unverzichtbare Arbeit für die gesundheitliche Versorgung von Patientinnen und Patienten. Seit Beginn der COVID-19-Pandemie sind MFA – sowohl im ambulanten als auch stationären Bereich – erheblichen Mehrbelastungen ausgesetzt. Der mit der vierten COVID-19-Infektionswelle aufkommende erneute Versorgungsbedarf sowie die Organisation und Durchführung der Impfkampagne gegen COVID-19 beanspruchen viele Fachkräfte bis an den Rand ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit. Hinzu kommt das erhöhte Risiko der Berufsgruppe, sich selbst mit COVID-19 zu infizieren. Nicht zuletzt müssen sie zusätzlich zu ihrer enormen Arbeitsbelastung oft Anfeindungen und Beleidigungen ertragen. Daher fordern Mitglieder des Ärzteparlaments der Ärztekammer Niedersachsen anlässlich einer Online-Informationsveranstaltung am Samstag, den 27. November, den Einsatz und die Arbeit von Medizinischen Fachangestellten (MFA) in der Pandemie zu würdigen. Dazu gab es folgende Erklärung von Mitgliedern des Ärzteparlaments der Ärztekammer Niedersachsen: Wir fordern Wertschätzung und steuerfinanzierten Coronabonus für MFA und Mitarbeiter in ambulanten Praxen! Mitglieder des Ärzteparlaments der Ärztekammer Niedersachsen fordern anlässlich einer Informationsveranstaltung die neue Bundesregierung und die niedersächsische Landesregierung eindringlich auf, auch für Medizinische Fachangestellte (MFA) und nichtärztliche Mitarbeiter in den ambulanten Praxen einen steuerfinanzierten Coronabonus zu gewähren. MFA und Mitarbeiter in den ambulanten Praxen müssen genauso wertgeschätzt werden wie die Pflegekräfte in Krankenhäusern und Altenheimen. Ohne motivierte MFA wird die ambulante Versorgung der Praxen zusammenbrechen und unser medizinischer Vorsprung in der Pandemie sehr schnell abschmelzen. Die Impfkampagnen gegen COVID-19 bringen MFA und nichtärztliche Mitarbeiter an die äußersten Grenzen ihrer Belastbarkeit. Mehrfach haben KBV und DÄT gefordert, die Bereitschaft der MFA zu massiv belasteter und infektionsgefährdeter Arbeit an der vordersten Front der Patientenversorgung in den ambulanten Praxen ebenso zu würdigen wie die Arbeit der Pflegekräfte in den Krankenhäusern und auch ihnen einen steuerfinanzierten Coronabonus zu zahlen. Weder die bisherige Bundesregierung oder BGM reagieren darauf. Im Koalitionsvertrag der neuen Ampelregierung werden die MFA in den ambulanten Praxen nicht erwähnt. www.aekn.de



Westfalen-Lippe: ÄKWL für die Stärkung von interprofessionellen gemeindepsychiatrischen Verbünden - Kammerversammlung will Verbesserung der ambulanten psychiatrischen Versorgung erreichen

Sun, 28 Nov 2021 10:15:00 +0100

Münster - Die Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe setzt sich für eine dringend erforderliche Verbesserung und Stärkung der ambulanten psychiatrischen Versorgung ein. Die ambulanten Strukturen der psychiatrischen Versorgung seien aufgrund des Ausscheidens älterer Kollegen und Kolleginnen und des ärztlichen Nachwuchsmangels zunehmend ausgedünnt. Diese Entwicklung werde sich zukünftig fortsetzen, aber im Koalitionspapier der kommenden Ampel-Regierung nicht ausreichend berücksichtigt, kritisiert das westfälisch-lippische Ärzteparlament. Die kommende Bundesregierung gehe anscheinend davon aus, dass nur die psychotherapeutische Versorgung verbesserungswürdig erscheine, die psychiatrische Versorgung dagegen werde nur noch in Richtung der Notfall- und Krisenbehandlung wahrgenommen. Dabei würden die weitaus meisten Patienten mit psychischen Erkrankungen von den Haus- und Fachärzten behandelt. Eine Vielzahl der psychischen Erkrankungen müsse (fach-)ärztliche behandelt werden und bedürfe allenfalls ergänzend einer psychotherapeutischen Behandlung. Deshalb fordert die Kammerversammlung, die Bildung und Stärkung interprofessioneller gemeindepsychiatrischer Verbünde (GPV) zu sichern, aus denen heraus entsprechende intersektorale Netzverbünde gebildet werden können. Kammerpräsident Dr. Hans-Albert Gehle: „Ebenso sind nicht nur die psychotherapeutische, sondern sogar noch dringlicher die psychiatrische Versorgung insbesondere für Patienten mit schweren und komplexen Erkrankungen und der Zugang zu ambulanten Komplexleistungen sicherzustellen.“ In der kommenden KSVPsych-Richtlinie müssten wegen der Erkrankungsschwere die allermeisten Patientinnen und Patienten psychiatrisch, nervenärztlich oder psychosomatisch behandelt werden. Die entsprechenden Fachärztinnen und Fachärzte aber fehlten bereits jetzt, nicht nur in ländlichen Regionen, auch in den Problembereichen der Ballungszentren. Der Deutsche Ärztetag in Berlin hatte diesbezüglich aus der Besorgnis der zunehmenden asymmetrischen psychiatrischen Versorgung heraus einen entsprechenden Beschluss gefasst. www.aekwl.de



Westfalen-Lippe: Gehle: Gerade in der Corona-Pandemie ist die Bedeutung der Kinder- und Jugendpsychiatrie ständig gestiegen

Sun, 28 Nov 2021 10:13:00 +0100

Münster - Die Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe hat den Helios-Konzern aufgefordert, die Kündigung des Versorgungsauftrages der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Standort Bochum-Linden zurückzunehmen und die qualitativ hochwertige Versorgung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Standort Bochum-Linden fortzusetzen. Mit der angekündigten Aufgabe des Standortes zum Dezember 2022 stehen 150 hochqualifizierte Arbeitsplätze und für die Versorgung dringend notwendige Betten zur Disposition, so die Kritik der Kammerversammlung. Sollte dieser Kündigungsbeschluss nicht sofort zurückgenommen werden, sei die Versorgung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bochum nicht erst zum Jahresende 2022, sondern sofort gefährdet. Die Klinik werde qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlieren und schon in den nächsten Monaten ihren Versorgungsauftrag nicht mehr erfüllen können, befürchtet das westfälisch-lippische Ärzteparlament. Kammerpräsident Dr. Hans-Albert Gehle: „Diese Schließung ist umso unverständlicher, als gerade die Corona-Pandemie gezeigt hat, dass die Bedeutung der Kinder- und Jugendpsychiatrie ständig gestiegen ist. Von daher ist gerade eine Stärkung dieses Gebietes erforderlich, nicht ihr Abbau. Die umliegende Kinder- und Jugendpsychiatrischen Kliniken sind keinesfalls in der Lage, die Versorgung in Bochum zu übernehmen, sie sind schon jetzt ausgelastet.“ Die Kammerversammlung kritisiert, dass für den Helios-Konzern die ökonomischen Interessen wichtiger seien als die qualitativ hochstehende Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Problemen in Bochum. Die Versammlung fordert daher, „sofort die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in den Vordergrund zu stellen und nicht das ökonomische Interesse des Helios-Konzerns“. Die Kündigung müsse daher umgehend zurückgenommen werden. Falls dies nicht geschehe, müssten sofort zielgerichtete Verhandlungen mit der Stadt Bochum und mit anderen potentiellen Klinikträgern geführt werden, um eine qualitativ hochwertige Versorgung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie auch in der Großstadt Bochum ohne jede Unterbrechung sicherzustellen. www.aekwl.de



Rheinland-Pfalz: Scharfe Kritik am neuen Infektionsschutzgesetz mit täglicher Test- und Dokumentationspflicht in Gesundheitseinrichtungen

Thu, 25 Nov 2021 14:07:44 +0100

Mainz - Die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz hat aufs schärfste die vorgesehene tägliche Test- und Dokumentationspflicht im neuen Infektionsschutzgesetz (§28 b Abs. 2 IfSG) verurteilt. Diese sieht vor, dass in allen ambulanten und stationären Gesundheitseinrichtungen sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (trotz zwei- oder dreifacher Impfung) täglich getestet werden müssen. „Diese bürokratische Vorgabe ist völlig unverständlich und konterkariert alle Bemühungen, eine flächendeckende Versorgung weiterhin aufrechthalten zu können“, heißt es in einer Resolution, welche die Vertreterversammlung gestern Abend in Mainz verabschiedet hat. Für die Ärztinnen und Ärzte kommt dies einem Schlag ins Gesicht gleich. Schließlich ist der Hygienestandard in Praxen und Kliniken so hoch wie noch nie, um bestmöglichen Patientenschutz sicherzustellen. Hinzu kommt, dass die Kolleginnen und Kollegen mit ihren Teams am Limit arbeiten, sich üble Beschimpfungen von unbelehrbaren Ungeimpften anhören müssen und trotzdem die Versorgung aufrechthalten. Wie lange dies noch möglich sein wird, ist aufgrund der zunehmenden gesetzgeberischen Gängelungen ungewiss, so die Ärztinnen und Ärzte in der Vertreterversammlung. Mit der neuen Vorgabe werden nun den Ärztinnen und Ärzte zudem zusätzliche finanzielle Belastungen aufgebürdet, da sie Unmengen von Tests einkaufen müssen, um ihre Teams täglich testen zu können. Hinzu kommt, dass der Markt für Tests bereits ziemlich leer ist. Die Ärztinnen und Ärzte sehen daher die Gefahr, dass sie ihre Praxen schließen müssen bis wieder entsprechende Mengen von Testkits verfügbar sind. Auch sind die Ärztinnen und Ärzte verärgert, da sie erst am Abend vor Inkrafttreten der neuen Gesetzesvorgabe informiert worden sind. Die rheinland-pfälzischen Ärztinnen und Ärzten fordern daher den noch geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf, den offensichtlichen Fehler im geänderten Infektionsschutzgesetz sofort zu korrigieren. Heftige Kritik übt die Vertreterversammlung darüber hinaus an der Kontingentierung des Corona-Impfstoffes von BioNTech. Sie fordern den geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf, die bestellten Impfstoffe für die Praxen und Kliniken sofort freizugeben. Mit genügendem zeitlichen Vorlauf können Ärztinnen und Ärzte sicherlich viele Patientinnen und Patienten von dem gleich guten Impfstoff von Moderna überzeugen. Doch auch diese Ministeriumsmitteilung kam extrem kurzfristig. Die Folge: enorme Verunsicherung der impfwilligen Patientinnen und Patienten, extremer Beratungsbedarf in den Praxen und somit völlige Überlastung des Personals. Der angerichtete Schaden und das Chaos sind unglaublich. Dabei wollen die Ärztinnen und Ärzte eigentlich nur so viel impfen wie möglich, um der Pandemie Einhalt zu gebieten. Die bestellten Impfstoffmengen sind dem Ministerium schon lange bekannt. Die Unfähigkeit der Ministerialbürokratie, daraus die notwendigen, kommunikativen Schritte mit der Ärzteschaft zu ziehen, muss Konsequenzen haben. Dieses kommunikative Desaster ist unglaublich. Die Ärztinnen und Ärzte in Rheinland-Pfalz erwarten schnelle Antworten. Die rheinland-pfälzische Landesärztekammer betreut gut 22.900 Ärztinnen und Ärzte. Die Vertreterversammlung mit ihren 80 Mandatsträgern ist das höchste Gremium der Landesärztekammer. www.laek-rlp.de



Schleswig-Holstein: Ärztekammer Schleswig-Holstein fordert umgehende Anpassung von §28b Infektionsschutzgesetz

Thu, 25 Nov 2021 12:04:39 +0100

Bad Segeberg - Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz sollte nach Auslaufen der „epidemischen Notlage von nationaler Tragweite“ am 25. November 2021 weiterhin Schutzvorkehrungen gegen das Coronavirus ermöglicht werden. Neben dem Erhalt von bekannten Maßnahmen wie Maskenpflicht, Abstandsregelungen sowie 3G-Regelungen in vielfältigen Bereichen wurde auch eine verschärfte Testpflicht in Krankenhäusern, Praxen sowie weiteren medizinischen Einrichtungen eingeführt. Diese Verschärfung ist aus Sicht der Ärztekammer Schleswig-Holstein (ÄKSH) nicht nachvollziehbar. Die ÄKSH fordert eine umgehende Anpassung des Paragrafen. „Das Gesetz erschwert die Arbeit in den Gesundheitseinrichtungen enorm und das zu einer mehr als angespannten Zeit in Praxen und Kliniken im Land“, so Prof. Henrik Herrmann, Präsident der ÄKSH. 3-fach geimpfte nach Gesetz testpflichtig Der Paragraf sieht vor, dass Angestellte in Gesundheitseinrichtungen täglich getestet werden müssen, trotz zwei- oder gar dreifachem Impfschutz. „Nicht nur ist die Verschärfung für das Personal in  den Einrichtungen im Gesundheitswesen unverständlich und medizinisch nicht nachvollziehbar.  Es führt auch zu einem enormen zeitlichen, logistischen und bürokratischen Aufwand. Und das in einer Situation, in der alle Mitarbeitenden im Gesundheitswesen ohnehin an der Belastungsgrenze angekommen sind“, so Herrmann. Dass ohne Krankheitsverdacht dreifach geimpftes Personal in sämtlichen Gesundheitseinrichtungen täglich oder durch mehrfache wöchentliche PCR-Tests getestet werden soll, wird die Lage des Marktes für Testmaterial und die Laborkapazitäten weiter unter Druck setzen. In den Gesundheitseinrichtungen wird zudem ein unnötiger zusätzlicher Organisationsaufwand betrieben, der personelle und zeitliche Ressourcen binden wird. Alles zu einer Zeit, in der die begrenzten Ressourcen im Gesundheitswesen für die Patientenversorgung möglichst effizient genutzt werden sollten. Vor allem große Einrichtungen und Praxen stehen hier vor einer enormen organisatorischen Aufgabe, die obendrein vermeidbar ist. „Das Gesetz in der jetzigen Form verfehlt die effiziente Nutzung der Ressourcen im Gesundheitswesen. Deshalb fordern wir den Gesetzgeber auf, hier schnellstmöglich nachzubessern“, so Kammerpräsident Herrmann. Betroffene Einrichtungen sind: Krankenhäuser Einrichtungen für ambulantes Operieren  Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt Dialyseeinrichtungen Tageskliniken Entbindungseinrichtungen Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind Arztpraxen, Zahnarztpraxen Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen Rettungsdienste www.aeksh.de



Niedersachsen: Ärztliche Versorgung mit digitaler Unterstützung

Thu, 25 Nov 2021 12:02:11 +0100

Hannover - Welchen Nutzen bringen digitale Technologien und Angebote dem Gesundheitswesen? Hat die Corona-Pandemie einen segensreichen Innovationsschub ausgelöst? Das waren die Kernfragen, die sich wie ein roter Faden gestern durch das im Livestream übertragene Programm des 5. Niedersächsischen Digitalgipfels Gesundheit zogen. Die jährlich gemeinsam von der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) und der Hochschule Hannover (HsH) ausgerichtete Veranstaltung im Design Center an der Expo Plaza in Hannover widmete sich auch diesmal Neuerungen und Herausforderungen rund um die Digitalisierung und kann jetzt weiterhin auf dem YouTube-Kanal der Ärztekammer Niedersachsen angesehen werden. Bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens, digitale Techniken nicht als Ersatz für bisherige Verfahren zu nehmen, sondern sie einzubinden in die gängige Praxis: Darin waren sich Referierende und Diskutanten auf dem Digitalgipfel einig. Das „Virtuell-augmentierte Training für die Aus- und Weiterbildung in der Interprofessionellen Notfallversorgung“ (ViTAWiN) stellte etwa Dr. rer. nat. Guillermo Carbonell von der HsH vor und erläuterte sowohl die anspruchsvolle Programmierung als auch die intelligente Arbeitsweise eines solchen Trainings. Trotzdem sei es für die Ausbildung zugleich wichtig, zusätzlich reale Erfahrungen zu sammeln. Von den Vorteilen einer Kombination aus telemedizinischen Angeboten und traditionellen Sprechstunden oder aus Fortbildungen im Videoformat und in Präsenz zeigten sich ebenfalls Ärztekammer-Präsidentin Dr. med. Martina Wenker und Vizepräsidentin Dr. med. Marion Charlotte Renneberg überzeugt: „Wir haben zum Beispiel in kürzester Zeit eine sehr gut angenommene Fortbildung zum anaphylaktischen Schock bei Impfungen aufgezeichnet und auf unsere Homepage gestellt“, berichtete Wenker. Gleichwohl sei ein gelegentlicher persönlicher kollegialer Austausch unabdingbar. Genauso sah es ÄKN-Vizepräsidentin Renneberg: Von großem Nutzen sei die Versorgungsassistentin in ihrer Hausarztpraxis in Ilsede bei Peine, die als sogenannte VERAH einen Teil der Hausbesuche übernehme und die Ärztin bei Bedarf digital über das Tablet zuschalte: „Das bringt eine enorme Entlastung“, sagte Renneberg. Trotzdem sei es für sie als Ärztin unerlässlich, Patientinnen und Patienten in regelmäßigen Abständen selbst zu sehen und zu untersuchen. Das Gleiche gilt der Vizepräsidentin zufolge, die für die Ärztekammer den Arbeitskreis „Ärztlicher Nachwuchs“ betreut, auch für das Medizinstudium: „Ich kann als Studierende oder Studierender im Skills Lab unendlich oft eine Braunüle am Modell gelegt haben“, sagte Renneberg. Das bedeute noch lange nicht, dass es dann bei einem verschwitzten, unruhigen Kind, wenn die nervösen Eltern daneben stehen, gleich auf Anhieb genauso gut gelinge. „Der Bezug zur Praxis ist gerade für die aktuell Studierenden, deren Studium während der Pandemie zum großen Teilen digital stattgefunden hat, enorm wichtig“, pflichtete Wenker bei: „Der Arztberuf lebt davon, dass wir Menschen behandeln!“ www.aekn.de




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