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aezteblatt

Deutsches Ärzteblatt - Aktuelles

Nach Kritik: UPD will mehr Personal einstellen

Mon, 19 Nov 2018 17:47:00 +0100

Berlin – Nach Kritik an der Qualität der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) will diese nun darauf reagieren. UPD-Geschäftsführer Thorben Krumwiede kündigte...



Bundesrat regt Verschärfungen für Gründung Medizinischer Versorgungszentren an

Mon, 19 Nov 2018 17:32:00 +0100

Berlin – Der Gesundheitsausschuss des Bundesrats wünscht sich von der Bundesregierung mehr Engagement im Kampf gegen monopolartige Strukturen durch Medizinische...



Arzneimittelbehörden rufen zur Meldung von Nebenwirkungen auf

Mon, 19 Nov 2018 16:28:00 +0100

Bonn/Langen – Arzneimittelbehörden rufen in einer gemeinsamen Kampagne ab heute weltweit Patienten auf, Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. Ein besonderes...



Studie sieht hohe Arbeitsbelastung bei Hebammen

Mon, 19 Nov 2018 16:27:00 +0100

Magdeburg – Hebammen in Sachsen-Anhalt bewerten ihren Beruf als abwechslungsreich und interessant, beklagen aber eine stark gestiegene Arbeitsbelastung. Jede fünfte...



Nutzen oder Schaden der Brachytherapie bei Prostatakarzinom bleibt unklar

Mon, 19 Nov 2018 16:25:00 +0100

Köln – Mangels aussagefähiger Daten muss weiter unklar bleiben, ob die interstitielle Brachytherapie für Männer mit einem lokal begrenztem Prostatakrebs gegenüber anderen...



Neues Bewertungssystem für Pflegeheime

Mon, 19 Nov 2018 15:33:00 +0100

Berlin – Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen es künftig leichter haben, ein gutes Pflegeheim oder einen ambulanten Pflegedienst zu finden. Der neue, lang...



bundesaerztekammer

Bundesärztekammer

Mischo: "Viele Leberkrankheiten sind im Frühstadium gut behandelbar."

Tue, 20 Nov 2018 07:04:42 +0000

Berlin - Heute findet zum 19. Mal der Deutsche Lebertag statt. Diesmal steht der Jahrestag unter dem Motto „Ist Ihre Leber gesund?“. Es gibt annähernd 100 verschiedene Lebererkrankungen. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass allein in Deutschland mindestens fünf Millionen Menschen betroffen sind. Die Ursachen für Lebererkrankungen sind vielfältig: Häufigste Ursache für eine Leberentzündung ist die Fettleber durch Übergewicht, Diabetes mellitus oder Alkohol. Viele der unterschiedlichen Lebererkrankungen sind im frühen Stadium gut behandelbar. Doch eine Therapie ist nur möglich, wenn eine Lebererkrankung auch diagnostiziert wird.

„Hier ist wiederum Prävention enorm wichtig“, sagt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Sucht und Drogen der Bundesärztekammer. „Viele Leberkrankheiten sind im Frühstadium gut behandelbar. Wer seine Leberwerte kennt, kann schwerwiegende Krankheiten vermeiden.“

Ein großes Problem stellt der sehr hohe Alkoholkonsum hierzulande dar. „Er ist mit 10,7 Liter reinem Alkohol pro Kopf und Jahr einer der häufigsten Gründe für die Entwicklung einer Lebererkrankung, neben Übergewicht, Diabetes mellitus und Virusinfektionen“, so Mischo.

Die Grenzen des maßvollen Konsums von Alkohol liegen bei 12 g (Frauen) bzw. 25 g (Männer) reinem Alkohols pro Tag. Der Konsum innerhalb dieser Grenzen, in Verbindung mit 1 - 2 Tagen pro Woche, an denen gar kein Alkohol getrunken wird, wird als risikoarm und gesundheitsverträglich eingestuft. Ein Glas Sekt (0,1 l) hat 9 g, ein Bier (0,3l) hat 12 g Alkohol.  



7. Fortbildungskongress der Ärztekammer Berlin: Medizinisches Wissen – Komplexität. Herausforderungen. Reflektionen.

Fri, 16 Nov 2018 12:20:09 +0000

Berlin - „‚Sauberes Wissen‘ ist mehr denn je eine der zentralen Ressourcen für gute Medizin!“ – so fassen Dr. med. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin, und Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), die Motivation zur Ausrichtung des nunmehr 7. unabhängigen Fortbildungskongresses zusammen. Je rasanter sich die Medizin entwickelt und vielfältiger die Möglichkeiten sind, Informationen zu generieren und zu nutzen, desto anspruchsvoller ist auch der ärztliche Auftrag des „lebenslangen Lernens“.

Berlin -  „‚Sauberes Wissen‘ ist mehr denn je eine der zentralen Ressourcen für gute Medizin!“ – so fassen Dr. med. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin, und Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), die Motivation zur Ausrichtung des nunmehr 7. unabhängigen Fortbildungskongresses zusammen. Je rasanter sich die Medizin entwickelt und vielfältiger die Möglichkeiten sind, Informationen zu generieren und zu nutzen, desto anspruchsvoller ist auch der ärztliche Auftrag des „lebenslangen Lernens“.

Der diesjährige Kongress bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wieder die Möglichkeit, sich mit dem Thema Wissenserwerb, dem Umgang und der Anwendung erworbenen Wissens und natürlich auch mit der Veränderung im digitalen Zeitalter – welche Chancen ergeben sich durch Künstliche Intelligenz – intensiv auseinanderzusetzen.

Neben der Vermittlung von aktuellem medizinischem Wissen, unter anderem zur Arzneimittel(therapie)sicherheit oder dem Einsatz von Antibiotika, bietet der Kongress Raum Fehler zu hinterfragen und das eigene ärztliche Handeln zu reflektieren – immer mit dem Ziel, im Sinne des individuellen Patienten gut entscheiden zu können.

„Wissensquellen“ werden ebenfalls im Fokus des Kongresses stehen. Wie finde ich die relevante objektive und unabhängige Information? Wie kann ich, trotz enormer Belastungen im Arbeitsalltag, mit adäquatem Aufwand den aktuellen Stand der Wissenschaft überblicken und einen maximalen Benefit für mich, (meine ärztliche Arbeit) und meine Patienten erreichen? Um auf dem Laufenden zu bleiben und das eigene medizinische Wissens aktuell zu halten, müssen Ärztinnen und Ärzte sich auch neue Kompetenzen wie „Data Literacy“ erschließen und Kenntnisse in der Digitalisierung erwerben, die es ihnen erlauben, in der „neuen“ Welt bestehen zu können.
 
Neue Wege: Science Slam – Wissenschaft in zehn Minuten!
 
In einem für den Kongress neuen Format – Science Slam – wagen sich Studierende und Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus dem Bereich Medizin aus ihren Labors und Bibliotheken und auf die Bühne. Sie haben die Möglichkeit ihr Forschungsprojekt in einem spannenden Vortrag vorzustellen. Wie überzeugend sie dabei sind, entscheiden die Kongressteilnehmerinnen und Kongressteilnehmer. Dabei geht es nicht nur um den wissenschaftlichen Wert der Arbeit, sondern ebenfalls um die Frage: Wer schafft es am besten, das eigene Forschungsthema verständlich und nachvollziehbar zu kommunizieren.

Der Fortbildungskongress der Ärztekammer Berlin

Der Fortbildungskongress der Ärztekammer Berlin in Kooperation mit der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft ist eine Kongressreihe, die erstmals im Dezember 2012 mit sehr positiver Resonanz etabliert wurde und fortan einmal jährlich in bewährter Form stattfindet. Interessierte sind für einen Tag in die Ärztekammer Berlin eingeladen, sich zu ausgewählten Themen und in ansprechender Weise und gleichzeitig auf höchstem Niveau über die Entwicklungen sowie den aktuellen Stand zu Herausforderungen der Patientenversorgung zu informieren.

www.aekb.de/fb-kongress2018



Sachsen-Anhalt: 1.000 Praxiskurs für Medizinische Fachangestellte heute in Mini-Arztpraxis der Ärztekammer

Fri, 16 Nov 2018 12:16:59 +0000

Magdeburg - Kompetentes, gut ausgebildetes medizinisches Fachpersonal benötigen Ärzte, um ihren Praxisbetrieb patientenfreundlich zu organisieren. „Neben der Fort- und Weiterbildung unserer Ärzte sind wir zusätzlich für die Ausbildung und Umschulung der Medizinischen Fachangestellten (MFA) verantwortlich. Schließlich arbeiten im Praxisalltag Ärzte und MFA Hand in Hand. Es muss gewährleistet sein, dass sich unsere Ärzte auf die fachliche Qualifikation ihrer Mitarbeiter verlassen können, was eine solide Ausbildung erfordert“, erklärt Dr. Simone Heinemann-Meerz, Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt. Anlass ist der heute stattfindende 1.000 Kurs in der Mini-Arztpraxis der Ärztekammer.

Magdeburg - Kompetentes, gut ausgebildetes medizinisches Fachpersonal benötigen Ärzte, um ihren Praxisbetrieb patientenfreundlich zu organisieren. „Neben der Fort- und Weiterbildung unserer Ärzte sind wir zusätzlich für die Ausbildung und Umschulung der Medizinischen Fachangestellten (MFA) verantwortlich. Schließlich arbeiten im Praxisalltag Ärzte und MFA Hand in Hand. Es muss gewährleistet sein, dass sich unsere Ärzte auf die fachliche Qualifikation ihrer Mitarbeiter verlassen können, was eine solide Ausbildung erfordert“, erklärt Dr. Simone Heinemann-Meerz, Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt. Anlass ist der heute stattfindende 1.000 Kurs in der Mini-Arztpraxis der Ärztekammer.
 
Um Auszubildende und Umschüler im Beruf Medizinische Fachangestellte eine möglichst authentische Übungsatmosphäre anzubieten, hat die Ärztekammer vor drei Jahren zwei „Mini-Arztpraxen“ als Übungs- und Prüfungsräume eingerichtet. U. a. ein Anmeldetresen und eine Arbeitsstrecke zur Blutabnahme sowie das Vorbereiten von Spritzen und Verbänden sichern dort das Einüben praxisnaher Tätigkeiten.
 
„Wir nutzen die Räume für wöchentlich stattfindende ausbildungsbegleitende praktische Übungen. Bis heute haben wir für etwa 9.500 Auszubildende 1.000 Kurse durchgeführt. Unsere Kurse erhöhen die Fachkompetenz der künftigen Absolventen erheblich. Denn die Anforderungen in einer Arztpraxis sind heute so komplex, dass das Einüben den Auszubildenden und Umschülern deutlich mehr Sicherheit gibt“, erklärt Kursleiterin Erika Sander. Sie leitet neben Uta Jahnke, Gudrun Schild und Nicole Henze die Kurse Injektion/Infusion; EKG; Laboruntersuchung; Blutdruck und Pulsmessung; Verbände und Notfälle.
 
Die Ärztekammer ist für die dreijährige Ausbildung bzw. zweijährige Umschulung der MFA zuständig. Präsidentin Heinemann-Meerz: „Unsere guten Ausbildungsbedingungen tragen dazu bei, dass der Beruf Medizinische Fachangestellte (MFA) für Schulabgänger attraktiv ist. Wir sind ständig bestrebt, unsere Kurse und Ausbildung auf hohem fachlichen Niveau durchzuführen.“

www.aeksa.de



Nordrhein: Häusliche Gewalt und Kindeswohl: Mehr Rechtssicherheit für behandelnde Ärzte

Fri, 16 Nov 2018 12:13:50 +0000

In Düsseldorf sind zur Stunde Experten aus Medizin und Wissenschaft sowie der Landesregierung zusammengekommen, um sich über neueste Erkenntnisse zu den Folgen von häuslicher Gewalt gegen Frauen, Mädchen und Jungen auszutauschen. Im Fokus des Symposiums „Häusliche Gewalt und Kindeswohl“ stehen auch Möglichkeiten zur Prävention und zum Stopp von Gewaltspiralen.

Düsseldorf -  Welche Auswirkungen haben mütterliche oder kindliche Gewalterfahrungen oder familiäre Trennungen auf die kindliche Entwicklung? Welche Spätfolgen haben kindliche Gewalterfahrungen? Welche Ansatzpunkte für die Prävention gibt es aus gesundheitswissenschaftlicher Sicht? Welche rechtlichen Möglichkeiten und Vorgaben der Intervention und Kooperation wurden mit der im Februar 2018 in Deutschland in Kraft getretenen Istanbul-Konvention und dem Kinderschutzgesetz geschaffen – und was ist noch zu tun?

Diesen und weiteren Fragen gehen heute (Freitag, den 16. November) seit 10 Uhr in Düsseldorf Experten aus Medizin und Wissenschaft und der Ministerien für Gesundheit und Familie des Landes NRW auf dem Symposium „Häusliche Gewalt und Kindeswohl“ von Ärztekammer Nordrhein, Kassenärztlicher Vereinigung Nordrhein sowie der Stiftung Deutsches Forum Kinderzukunft nach. Mädchen und Jungen sind die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft und besonders schutzbedürftig. Seelische und körperliche Schäden aller Formen von Misshandlung prägen diese Kinder häufig ein Leben lang. Aber auch Gewalterfahrungen von Müttern oder familiäre Trennungen können Folgen für die kindliche Entwicklung haben. Mütterlicher Stress kann bereits präkonzeptionell die fetale Entwicklung eines Kindes beeinträchtigen und die psychische und körperliche Gesundheit im weiteren Leben beeinflussen.

2017 verzeichnete die Polizeiliche Kriminalstatistik 3.542 Fälle von Kindesmisshandlung. Dabei muss von einer hohen Dunkelziffer nicht angezeigter Straftaten ausgegangen werden, da die Tat in erster Linie in der Familie verübt wird und die Opfer noch zu klein und zu hilflos sind, um auf sich aufmerksam zu machen.

Ein umfassender und wirksamer Kinderschutz erfordert interdisziplinäre Kooperation. In Workshops werden im Haus der Ärzteschaft heute daher auch bewährte interdisziplinäre Kooperationen und Netzwerke vorgestellt. Die Geschäftsführende Ärztin der Ärztekammer Nordrhein, Professor Dr. med. Susanne Schwalen: „Ärztinnen und Ärzte nehmen eine zentrale Stellung ein, wenn es darum geht, Gewaltbelastungen bei Müttern und Kindern zu erkennen und Hilfestellung zu leisten. Ziel ärztlicher Intervention ist, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen.“ Schwalen betont, dass Kinder mit Behinderung besonders vulnerabel sind: „Die Wahrscheinlichkeit, dass sie Gewalt erleben, ist für Kinder mit Behinderungen fast
viermal so hoch wie für nicht behinderte Kinder. Die in der Betreuung involvierten Berufsgruppen müssen hier besonders sensibilisiert werden.“

Für Dr. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, ist das frühzeitige Erkennen eines etwaigen Therapiebedarfs von großer Bedeutung: „Vor allem frühe Missbrauchs- und Misshandlungserfahrungen können im Erwachsenenalter zu Depressionen und posttraumatischen Belastungsstörungen führen. Wichtig ist dann eine zügig eingeleitete und strukturierte Therapie, die auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt ist. Genau diesen Ansatz verfolgen wir mit unserem im Rheinland gestarteten Projekt zur Verbesserung der neurologisch-psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung.“ Von dem Projekt profitieren vor allem Patienten mit hohem koordinativen Versorgungsbedarf, wie dies zum Beispiel bei komplexen Traumafolgestörungen der Fall ist, so Bergmann.

Legt man die bundesweit repräsentative Studie ‚Kinder in Deutschland – KiD 0-3‘ des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen aus den Jahren 2015 und 2016 mit mehr als 8.000 Familien zugrunde, so ist damit zu rechnen, dass etwa drei Prozent aller Kinder bis zum Alter von drei Jahren Zeuge oder Opfer häuslicher Gewalt werden. „Den bei ihnen drohenden, lebenslang anhaltenden Trauma-Folgen kann frühzeitig und wirksam begegnet werden, wenn Risikofaktoren dazu möglichst bereits mit Beginn der Schwangerschaft erkannt und frühe Interventionen zur Unterbrechung der Gewaltspirale eingeleitet werden“, sagt Dr. Wilfried Kratzsch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsches Forum Kinderzukunft. „Die Tagung soll Wege aufzeigen, wie Früherkennung und Prävention häuslicher Gewalt verbessert werden können. Außerdem möchten wir Professionen unterschiedlicher Fachrichtungen aus Medizin, Polizei und Jugendhilfe bei gegenseitigem Respekt und Wertschätzung zusammenführen, um ein stärkeres Miteinander zu bewirken.“

www.aekno.de



Heilpraktikergesetz muss neu geregelt und der Patientenschutz verbessert werden

Fri, 16 Nov 2018 12:04:34 +0000

Frankfurt - „Mit ihrem Vorschlag, die Erlaubnis zur Bezeichnung als Heilpraktiker mittelfristig auslaufen zu lassen, hat die FDP eine wichtige Diskussion angestoßen“, sagt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski. So weit sind die deutschen Ärztevertreter bisher nicht gegangen: Allerdings habe der Deutsche Ärztetag, zuletzt im Mai 2018, den Gesetzgeber dazu aufgefordert, im Sinne der Patientensicherheit, das Heilpraktikerwesen neu zu regeln. „Das geltende Heilpraktikergesetz von 1939 ist restlos veraltet. Wir sehen es als zwingend notwendig an, dieses Gesetz nach den aktuellen Erfordernissen der medizinischen Versorgung der Bevölkerung anzupassen bzw. gänzlich neu zu regeln“, betont Pinkowski.

Frankfurt - „Mit  ihrem  Vorschlag,  die  Erlaubnis  zur  Bezeichnung als Heilpraktiker mittelfristig  auslaufen  zu  lassen,  hat die  FDP eine wichtige Diskussion angestoßen“,   sagt  der  hessische  Ärztekammerpräsident  Dr.  med.  Edgar Pinkowski. So weit  sind die deutschen Ärztevertreter bisher nicht gegangen: Allerdings habe der Deutsche Ärztetag, zuletzt im Mai 2018, den  Gesetzgeber dazu aufgefordert, im Sinne der Patientensicherheit, das Heilpraktikerwesen neu  zu  regeln.  „Das  geltende   Heilpraktikergesetz  von 1939 ist restlos veraltet.  Wir  sehen  es als zwingend notwendig an, dieses Gesetz nach den aktuellen   Erfordernissen  der  medizinischen  Versorgung  der  Bevölkerung anzupassen bzw. gänzlich neu zu regeln“, betont Pinkowski.

Im  Gegensatz  zu  den sonst im Gesundheitswesen geltenden Anforderungen an klar     definierte     fachliche Qualifikationen, erfordert    die Heilpraktiker-Prüfung  keine staatliche Ausbildung. Auch eine formalisierte Ausbildung  ist  nicht  zwingend   notwendig. Kenntnisse müssen nur insoweit nachgewiesen  werden,  um  eine  Gefährdung  des  Patienten ausschließen zu können. Für die Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde nach § 2 Heilpraktikergesetz ist lediglich eine Überprüfung  durch das Gesundheitsamt gesetzlich vorgeschrieben.

Die Landesärztekammer Hessen appelliert daher an die Politik, den Beschluss des  121.  Deutschen  Ärztetags  umzusetzen,   Heilpraktiker  von  invasiven Maßnahmen   wie   chirurgische   Eingriffe,   Injektionen   und  Infusionen auszuschließen.  Auch  die Behandlung von Krebserkrankungen sollte untersagt werden.

„Heilpraktiker  werden  in  der Öffentlichkeit häufig als ‚kleine Ärztinnen und  Ärzte‘  wahrgenommen.  Doch  sie  verfügen   weder  über eine geregelte Ausbildung  noch  über eine staatliche Aufsicht“, erläutert Pinkowski. „Die Bevölkerung  muss  sich   darauf verlassen können, dass der Staat bei seinen Regelungen  zur  Ausübung von Heilkunde der Sicherheit von Patientinnen  und Patienten die höchste Priorität einräumt.“

www.laekh.de



Zeitsparend und umweltschonend: Hessischer Ärztekammerpräsident begrüßt elektronisches Rezept

Fri, 16 Nov 2018 10:42:44 +0000

Frankfurt - Das elektronische Rezept ist weder das Ei des Kolumbus noch wird es die medizinische Therapie revolutionieren, aber es kann Ärzten und Patienten helfen, Zeit zu sparen“, begrüßt Dr. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen, den jüngsten Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Einführung einer digitalen Verordnung. „Schon heute werden Patienten auch telefonisch oder per Videosprechstunde beraten. Da macht es Sinn, wenn sie in diesen Fällen nicht gesondert in die Praxis kommen müssen, um sich ein Rezept in Papierform abzuholen. Das gilt auch für Wiederholungsrezepte.“ Elektronische Rezepte seien rund um die Uhr abrufbar und umweltschonend.

Frankfurt - Das  elektronische  Rezept  ist  weder das Ei des Kolumbus noch wird es die medizinische  Therapie  revolutionieren,  aber es kann Ärzten und Patienten helfen,  Zeit  zu  sparen“,  begrüßt  Dr.  Edgar  Pinkowski,  Präsident der Landesärztekammer  Hessen, den jüngsten Vorstoß von Bundesgesundheitsminister  Jens  Spahn (CDU) zur Einführung einer digitalen Verordnung.  „Schon  heute  werden  Patienten  auch  telefonisch  oder  per Videosprechstunde  beraten.  Da  macht  es  Sinn, wenn sie in diesen Fällen nicht  gesondert  in  die  Praxis  kommen  müssen,  um  sich  ein Rezept in Papierform    abzuholen.   Das   gilt   auch   für   Wiederholungsrezepte.“ Elektronische Rezepte seien rund um die Uhr abrufbar und umweltschonend.

Wichtige  Voraussetzung  ist  jedoch  eine  bislang  noch nicht vorhandene funktionstüchtige   digitale  Infrastruktur“,  betont   Pinkowski.  Zugleich dämpft  er  mögliche  Erwartungen,  dass  in  Zukunft  auch ohne Arztbesuch jedwedes  Medikament digital  verschrieben werden könnte.  „Für die Diagnose vieler Erkrankungen ist die körperliche Untersuchung unerlässlich. Und  auch in  unserer  digitalen  Welt  basieren  Therapie  und  Verordnung  auf  der Diagnose“,  erklärt  Pinkowski.  Um das  elektronische Rezept für Patienten, die eine Videosprechstunde besuchen oder ein Wiederholungsrezept benötigen, auf den Weg zu bringen  und den notwendigen gesetzlichen Rahmen zu schaffen, sei nun der Gesetzgeber gefordert.

www.laekh.de




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